Zürich – Sika setzt seine Einkaufstour fort. Der Bauchemiekonzern übernimmt den türkischen Klebstoffhersteller Akkim vollständig mit einem Jahresumsatz von rund 220 Millionen Franken.
Diese Akquisition werde Sikas Position in der globalen Kleb- und Dichtstoffindustrie stärken, teilte das Schweizer Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mit. Durch eine grössere Präsenz und geografische Reichweite würden sich bedeutende Wachstumschancen eröffnen. «Darüber hinaus wird Akkim die Produktionskapazitäten deutlich erweitern und so zu einem effizienteren operativen Netzwerk beitragen», hiess es weiter.
Ein Kaufpreis für das Familienunternehmen mit über tausend Mitarbeitenden wurde in der Mitteilung nicht genannt. Akkim habe zwei grosse Werke in der Türkei und Rumänien. Zudem würden Kapazitäten an einem weiteren Standort in der Türkei ausgebaut. Das Verkaufsnetz sei auf die wachstumsstarken Märkte in Osteuropa, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Nordafrika fokussiert. Damit werde Sikas Position bei den Baustoffhändlern in der Region stärker, was das Wachstum beschleunige.
Die Transaktion unterliege spezifischen behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Akquisition werde im dritten Quartal erwartet, schrieb Sika weiter. (awp/mc/pg)
