Sunrise mit leicht weniger Umsatz und mehr Betriebsgewinn

André Krause

Sunrise-CEO André Krause. (Bild: Sunrise)

Zürich – Sunrise hat im vergangenen Jahr leicht weniger umgesetzt, aber operativ etwas mehr verdient. Trotz des leichten Rückgangs hat der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz seine eigenen Ziele erreicht. Die Aktionäre erhalten nun mehr Dividende.

Der Umsatz sank 2025 um 1,1 Prozent auf 2,98 Milliarden Franken, wie Sunrise am Mittwoch bekannt gab. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingzahlungen (EBITDAaL) stieg um 0,9 Prozent auf 1,01 Milliarden Franken. Die operative Marge blieb mit 33,8 Prozent damit praktisch stabil (VJ 33,9%).

Unter dem Strich konnte Sunrise den Nettoverlust auf 108,5 Millionen Franken reduzieren. Im Vorjahr hatte der Konzern noch ein sattes Minus von 361,9 Millionen Franken ausgewiesen. Der bereinigte Free Cash Flow (FCF) legte dagegen um 4,7 Prozent auf 379,7 Millionen Franken zu.

Mit den Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde ausser beim Nettoergebnis erfüllt. Analysten hatten im Schnitt gemäss AWP-Konsens einen Hauch mehr Umsatz, aber deutlich weniger Reinverlust erwartet.

Vom Ergebnis sollen nun auch die Aktionäre profitieren: Die Dividende steigt auf 3,42 Franken pro Klasse-A-Aktie. Im Vorjahr hatte der Konzern noch 3,33 Franken je A-Aktie ausgeschüttet.

Erneute Dividendenerhöhung für 2026 angekündigt
Sunrise will im laufenden Jahr den Umsatz weitgehend stabil halten. Der Betriebsgewinn (EBITDAaL) soll rund 1 Milliarde Franken erreichen.

Gleichzeitig will Sunrise die Investitionen auf unter 15 Prozent des Umsatzes senken. Der bereinigte Free Cash Flow soll 380 bis 400 Millionen Franken erreichen.

Wenn die Ziele erfüllt werden, will Sunrise die Dividende je A-Aktie auf 3,49 Franken erhöhen. (awp/mc/pg)

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