Swatch erwirbt Prestigegebäude der Credit Suisse in Zürich

Swatch

Zürich – Die Grossbank Credit Suisse (CS) hat eine weitere Immobilie zu Geld gemacht. Das Grieder-Haus an der Bahnhofstrasse 30 in Zürich unweit des Paradeplatzes wurde vom Uhrenkonzern Swatch Group übernommen.

Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart, wie Swatch am Donnerstag mitteilte. Die Credit Suisse bestätigte den Verkauf auf Anfrage. Zu einem möglichen Buchgewinn wollte sich eine Sprecherin der Bank nicht äussern. Experten hatten den Wert des Gebäudes laut Medienberichten auf mehrere hundert Millionen Franken geschätzt.

In der Nähe zur Omega-Boutique
Swatch erklärte, mit ihrem Kauf verbleibe «das prägendste Gebäude der Bahnhofstrasse» in schweizerischem Besitz. Das sechsstöckige Gebäude, mit einer Fläche von knapp 7’500 Quadratmetern, wurde 1912/13 im gotischen Stil gebaut. In unmittelbarer Nachbarschaft, an der Bahnhofstrasse 28, liegt die Omega-Boutique von Swatch. Die Uhrenmarke ist der grösste Umsatzträger des Konzerns.

Die Credit Suisse hat in den letzten Jahren zur Stärkung der Kapitalbasis mehrere Immobilien veräussert. So wurde das Uetlihof-Bürogebäude in Zürich vor zwei Jahren für 1,0 Mrd CHF vom Norges Bank Investment Management (NBIM) übernommen und dann gemietet. Das Metropol-Gebäude ging an die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bahnhofstrasse 53 an den Versicherer Axa. (awp/mc/pg)

 

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