Schwyz – Nach einer Strafanzeige aus dem Kanton Schwyz haben die Schwyzer Behörden Kryptowährungen im Wert von rund 10,5 Millionen US-Dollar sichergestellt. Der Fall steht im Zusammenhang mit einer mutmasslich betrügerischen Investitionsmasche.
Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Strafanzeige eines Schwyzer Unternehmens im Dezember 2024, wie die Kantonspolizei Schwyz am Dienstag mitteilte. Die mutmassliche Täterschaft soll der Firma eine Investitionsmöglichkeit vorgetäuscht haben und sie dazu gebracht haben, einen «grösseren Geldbetrag» in Form von Kryptowährungen auf eine von ihr kontrollierte Wallet-Adresse zu überweisen. Wenige Tage später brach der Kontakt zum Mittelsmann ab.
Die Staatsanwaltschaft Schwyz und die Kantonspolizei Schwyz leiteten daraufhin Ermittlungen ein. Mit Unterstützung mehrerer ausländischer Krypto-Dienstleister konnten im Verlauf der Untersuchungen Kryptowährungen im Wert von rund 10,5 Millionen US-Dollar sichergestellt werden, so die Polizei.
Das Verfahren wurde später an die Staatsanwaltschaft Tessin übergeben. Ausschlaggebend dafür waren neue Erkenntnisse zur Täterschaft, hiess es in der Mitteilung. Weitere Angaben machten die Behörden mit Verweis auf «ermittlungstaktische Gründe» nicht. (awp/mc/ps)
