Spital Schwyz richtet Beckenbodenzentrum ein

(Foto: Spital Schwyz)

Schwyz – Das Spital Schwyz hat seinem Leistungsumfang ein interdisziplinäres Beckenbodenzentrum hinzugefügt. Vernetzte Medizin der Fachbereiche Gynäkologie, Urologie, Gastroenterologie, Chirurgie und Physiotherapie soll Frauen und Männern jeden Alters an einem Ort Expertise, Diagnose und Therapie bieten.

Das Spital Schwyz bietet laut seiner Mitteilung bei Beschwerden im Zusammenhang mit dem Beckenboden neu sein Beckenbodenzentrum als zentrale Anlaufstelle an. Der Beckenboden verbindet verschiedene Organe und Funktionen miteinander. Beschwerden betreffen daher häufig mehrere Bereiche gleichzeitig. Aus diesem Grund arbeiten in dem Beckenbodenzentrum Fachpersonen aus Gynäkologie, Urologie, Gastroenterologie, Chirurgie und Physiotherapie fachübergreifend zusammen. Das ermöglicht eine ganzheitliche Abklärung und Behandlung für Frauen und Männer jeden Alters, deren Beschwerden ihren Ursprung im Beckenboden haben.

Das kann dann der Fall sein, wenn der Beckenboden über längere Zeit geschwächt oder stark beansprucht wird. Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder das Älterwerden können das Gewebe strukturell verändern. Dann gibt das Gewebe schneller nach. Auch Übergewicht, häufiges schweres Heben, chronischer Husten oder starkes Pressen bei Verstopfung belasten den Beckenboden. Manchmal führen auch anhaltende Anspannung, Stress oder langes Sitzen zu Beschwerden.

„Für uns steht die persönliche Betreuung der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt“, wird Dr. med. Yves van Roon, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Beckenbodenzentrums, in einer Leistungsbeschreibung des Spitals Schwyz zitiert. „Darüber hinaus punktet das Beckenbodenzentrum mit der interdisziplinär vernetzten Expertise seiner Fachleute und dem umfassenden Spektrum an konservativen und operativen Therapien.“ (Amt für Wirtschaft Kanton Schwyz/CE/mc)

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