Basel – Das Food-Robotics-Startup Maus Robotics hat CHF 150’000 von Venture Kick erhalten, um autonome Roboter zu entwickeln, die frische Crêpes aus Rohzutaten in nur 90 Sekunden zubereiten. Das Startup will frisch zubereitete Mahlzeiten jederzeit und überall verfügbar machen.
Roboter verlassen zunehmend die Fabrikhallen und werden Teil unseres Alltags: Sie reinigen unsere Wohnungen, steuern Fahrzeuge oder unterstützen bei hochkomplexen chirurgischen Eingriffen. Nun hält die Robotik auch Einzug in die Lebensmittelzubereitung – mit frisch gekochten, warmen Mahlzeiten, die rund um die Uhr auf Abruf verfügbar sind.
Maus Robotics nutzt diese Entwicklung mit vollständig autonomen Robotern, die auf weniger als einem Quadratmeter Platz finden und frische Crêpes aus Rohzutaten auf Bestellung zubereiten. Durch die Kombination von Robotik und automatisierter Lebensmittelzubereitung liefert das System warme Mahlzeiten in nur 90 Sekunden und bietet Kunden eine frische Alternative zu herkömmlichen Snacks – ob unterwegs oder ausserhalb üblicher Essenszeiten.
Maus Robotics hat bereits mehr als 2’500 Crêpes an Veranstaltungen in der ganzen Schweiz zubereitet und eröffnet diesen Sommer die ersten langfristigen Installationen in Basel. Das Startup baut derzeit ein Netzwerk von Standorten in der Region Basel auf – von Universitäten und Spitälern über Unternehmenscampus bis hin zu Freizeiteinrichtungen – bevor die Expansion in weitere europäische Städte im Jahr 2027 erfolgen soll.
Die CHF 150’000 von Venture Kick werden in den Aufbau des ersten Roboterclusters in Basel investiert. Zudem fliessen die Mittel in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau des Teams mit zusätzlichen Robotikingenieuren und einer Business-Development-Funktion und schaffen damit die Grundlage für die Skalierung über die Region hinaus.
Maus Robotics wurde von den Brüdern Robert Hennig, promovierter Robotiker der EPFL, und Marten Hennig, Associate bei BCG, gegründet. Gemeinsam mit drei Robotikingenieuren vereinen sie Expertise in Robotik und Unternehmensstrategie, um die Roboter zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben. „Zu wissen, wie man Gründer wirklich unterstützt, ist entscheidend – und genau das beherrscht Venture Kick hervorragend. Die Unterstützung reichte von der Schärfung unserer Vision und Strategie über individuelle technische Beratung mit Experten führender Engineering-Unternehmen bis hin zu ganz praktischen Tipps für Werkzeuge und Prozesse, die den Gründeralltag erleichtern“, betont CEO Robert Hennig. (Venture Kick/mc/hfu)
