Red Bull: Globaler Innovations-Wettbewerb sucht geniale Schweizer Startup Ideen

Cara Ammann und Lisa-Marie Frühauf, die Gründerinnen von Softletics (Bild: Red Bull)

Baar – Der globale Innovations-Wettbewerb Red Bull Basement kommt 2026 mit der 7. Ausgabe zurück. Junge Visionärinnen und Visionäre reichen hier Ideen ein, die das Potenzial haben, die Welt nachhaltig zu verbessern. Die Anmeldung via KI-gestützten Tools ist ab sofort eröffnet. Die vielversprechendsten Ideen des Landes dürfen am Mittwoch, 6. Mai in Luzern einer namhaften Jury vorgestellt werden.

Wer dort überzeugt, reist im Juni ans Weltfinale im kalifornischen Silicon Valley. Die globalen Sieger gewinnen eine Prämie von hunderttausend Dollar in Form einer eigenkapitalfreien Finanzierung.

In der aktuellen Bewerbungsphase können ein- oder zweiköpfige Teams ihre Unternehmensidee bis zum 10. April mit KI-gestützten Tools einreichen. Ein Gremium handverlesener Schweizer Jury-Mitglieder wird die besten Teams für das nationale Finale auswählen, welche am Mittwoch, 6. Mai im Moderne in Luzern ihre Idee präsentieren. Das Gewinnerteam feilt danach mithilfe von Mentorinnen aus der internationalen Startup-Szene an seiner Idee und wandelt seinen App-Prototypen in ein sogenanntes «Minimum Viable Product» (MVP) um. Vom 1. bis 3. Juni findet das globale Finale mit Bewerberinnen aus über 40 Ländern im Silicon Valley statt. Dort kommen die Teilnehmer in den Genuss von Workshops, Networking mit internationalen Unternehmer und KI-Vorreiterinnen und erhalten die Chance, ihr Projekt zu pitchen. Das überzeugendste Team ist offizieller Sieger des Red Bull Basement 2026 und gewinnt unter anderem eine Prämie von USD 100’000 in Form einer eigenkapitalfreien Finanzierung. Red Bull Basement wird in Zusammenarbeit mit Microsoft, AMD und Red Bull Ventures durchgeführt.

Schweizer Gewinnerteam von 2024 steht kurz vor der Markteinführung
Mit einer Prothese aus Textil haben Cara Ammann (26) und Lisa-Marie Frühauf (28) im November 2024 das Schweizer Finale von Red Bull Basement gewonnen. Mit ihrem jungen Unternehmen «Softletics» tüfteln sie an Armprothesen für Sportlerinnen, die ihnen maximale Bewegungsfreiheit ermöglichen sollen. Kürzlich gelang es einem ihrer Athleten, einen Klimmzug zu absolvieren. Mitgründerin Ammann dazu, was sich seit ihrem Sieg beim Schweizer Finale geändert hat: «Red Bull Basement war für uns der Startschuss. Seither haben wir eine Firma gegründet, Mitarbeitende eingestellt und ein Büro bezogen. Zudem haben wir unsere Erfindung als Patent angemeldet und können die Prothese nun international testen.» Dieses Jahr stehe die Markteinführung an. (Red Bull/mc/hfu)


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