Schluein – 43 ausgewählte KI-Startups, ein Finanzierungsbedarf von insgesamt CHF 68 Millionen und das Potenzial für rund 900 neue Arbeitsplätze in den kommenden drei bis fünf Jahren: Am Freitag, 11. September 2026, wird Schloss Löwenberg in Schluein zum Treffpunkt für Gründerinnen und Gründer, Investoren, Unternehmen und Innovationspartner aus der ganzen Schweiz und darüber hinaus.
Der grosse KI-Startup-Event des Löwenberg Surselva Impact Lab bringt von 14 bis 21 Uhr junge Technologieunternehmen mit Menschen zusammen, die sie mit Kapital, Know-how, Marktzugang, Kooperationen oder konkreten Anwendungen weiterbringen können.
Dabei geht es bewusst um mehr als Pitches. Im Zentrum steht das Matchmaking: Startups und Supporter geben bereits im Vorfeld an, mit wem und zu welchen Themen sie sich austauschen möchten. Die zehn meistgewünschten Startups präsentieren ihre Unternehmen auf Schloss Löwenberg und stehen für persönliche Speed-Datings zur Verfügung. Alle angemeldeten Startups erhalten zudem ein schriftliches Feedback zu ihren eingereichten Pitchdecks – inklusive weltweiter Wettbewerbsanalyse, Marktpotenzialanalyse und Teambeurteilung.
«Uns interessieren nicht die schönsten Pitches, sondern was danach passiert. Wenn aus einem Gespräch ein Pilotprojekt, ein Kunde oder eine Finanzierung entsteht, hat der Löwenberg seinen Job gemacht.» Willy Bischofberger, Löwenberg Surselva Impact Lab
Von Graubünden bis China
20 Prozent der 43 ausgewählten KI-Startups stammen aus Graubünden. 80 Prozent kommen aus anderen Regionen der Schweiz sowie aus Österreich, Liechtenstein, Frankreich, Finnland, Südafrika und China.
Entsprechend breit ist das Spektrum der Anwendungen. Die Startups entwickeln Lösungen für Bauwirtschaft und Immobilien, Gastronomie und Hotellerie, Travel und Logistik, FinTech, MedTech und InsurTech, Industrie, Energie und Infrastruktur, öffentliche Verwaltung, LegalTech, Medien und eLearning.
Auch innerhalb der Unternehmen kommen die KI-Lösungen in unterschiedlichsten Funktionen zum Einsatz – von Strategie und Change Management über IT, Einkauf und Knowledge Management bis zu Key Account Management und Kundendienst.
37 der 43 Startups verfügen gemäss der Evaluation über Geschäftsmodelle mit dem Potenzial für nachhaltig hohe Margen – beispielsweise durch SaaS- und PaaS-Modelle, Patente, Marktplätze oder Aftersales-Services. 40 der Unternehmen verfügen über potenzielle Vertriebs- oder Exit-Partner.
CHF 68 Millionen Kapitalbedarf – Potenzial für 900 Arbeitsplätze
Gemäss den Angaben der 43 teilnehmenden Startups beträgt ihr gesamter Finanzierungsbedarf rund CHF 68 Millionen. Die Unternehmen gehen davon aus, dass durch ihr Wachstum innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre rund 900 Arbeitsplätze entstehen könnten.
Das Matchmaking hat sich bereits bewährt
Dass dieser Ansatz konkrete Resultate hervorbringen kann, zeigte der letzte grosse Startup-Event auf Schloss Löwenberg vom 13. Februar 2026. Die zehn präsentierenden Startups erhielten insgesamt 141 Unterstützungsangebote von 70 anwesenden Investoren und Supportern. Darunter waren Angebote für Verwaltungsrats- und Beiratsmandate, Kooperationen, Kontaktvermittlungen, Vertriebspartnerschaften, Investitionen und Kundenbeziehungen. Der 11. September überträgt dieses Matchmaking-Prinzip nun konsequent auf Künstliche Intelligenz.
Starkes Netzwerk aus Wirtschaft, Bildung und Investoren
Unter den Firmenpartnern finden sich unter anderem AWT-Graubünden, SAP, IBM, RUAG, Bühler, SV Group, Swiss Re, Weisse Arena AG, Graubündner Kantonalbank, LGT, AMAG, Deloitte, Allreal, Huber+Suhner, Belimo und dormakaba.
Auch das Bildungs- und Startup-Ökosystem ist breit vertreten – mit Netzwerken und Initiativen rund um ETH Zürich, HSG, ZHAW und FH Graubünden sowie Talent Kick und weiteren Startup- und Innovationsorganisationen.
Auf Investorenseite gehören unter anderem Business Angels Switzerland (BAS), SICTIC, Venture Club UZH, Aare Ventures, Verve, Mission Possible VC und weitere Venture-, Family-Office- und Startup-Netzwerke zum Umfeld des Events.
Unterstützt wird das Netzwerk zudem von Wirtschaftsförderern und Organisationen wie dem Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden, Innosuisse, Greater Zurich Area, CSEM, Technopark Graubünden, Region Surselva und weiteren regionalen und nationalen Partnern.
Programm am 11. September
Der Nachmittag beginnt um 14 Uhr mit dem Workshop «How to coach/invest in startups». Parallel starten im Café Casti das Welcome und die ersten 1:1-Speed-Datings mit den zehn ausgewählten Pitch-Startups.
Um 16 Uhr folgt das Einführungsreferat von Stefan Helsing (HSG, Löwenberg) zu möglichen Entwicklungsszenarien der Künstlichen Intelligenz.
Von 16.30 bis 19 Uhr präsentieren die zehn meistgewünschten Startups ihre Unternehmen. Pro Startup sind zehn Minuten Präsentation und fünf Minuten für Fragen vorgesehen.
Von 19 bis 21 Uhr stehen Apéro, Flying Dinner und weitere persönliche Speed-Datings im Zentrum.
Ab 21 Uhr klingt der Abend in der Pianobar im dritten Stock mit einer Roboter-Demo und einem Ausblick auf den nächsten Event im ersten Quartal 2027 aus, der sich dem Thema Physical AI widmen wird.
Veranstaltung
Grosser KI-Startup-Event auf Schloss Löwenberg
Freitag, 11. September 2026, 14–21 Uhr
Schloss Löwenberg
Via Casti 52
7151 Schluein bei Flims/Laax
Die Platzzahl ist auf 80 Personen beschränkt. Danach wird eine Warteliste geführt.
