Authena gewinnt internationale Investoren für den Kampf gegen Fälschungen

Authena: Roman Kocemba, Nicola Fantini, Rossana R. Rodgers, Matteo Panzavolta, Dejan Milenovic (v.l.n.r.). (Bild:Authena)

Zürich – Das Schweizer Startup Authena hat eine neue Finanzierungsrunde über CHF 2.3 Millionen abgeschlossen. Das Unternehmen kämpft weltweit an vorderster Front gegen Produktfälschungen und mangelnde Transparenz bei Lieferketten. Fälschungen führen jährlich zu Milliardenverlusten bei Unternehmen und haben gravierende Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Das Schweizer Startup Authena hat eine weltweit einmalige Lösung entwickelt, um Produkte mit blockchain-basierten Technologien sicher und Lieferketten transparent zu machen. Das frische Geld wird für das weitere Wachstum und die Entwicklung neuer Prototypen für Grosskunden eingesetzt.

Das Schweizer Startup Authena hat sich innerhalb von nur drei Jahren zur Speerspitze in der internationalen Bekämpfung von Produktfälschungen und Produktumleitungen entwickelt. Nun erhält das Team um Gründer und CEO Matteo Panzavolta ein substantielles Seed-Investment von über CHF 2.3 Mio. Zu den Investoren zählen Privatpersonen aus der Schweiz und Grossbritannien. Ein deutliches Zeichen setzt der stark wachsende US-amerikanische Innovationsfonds Ecliptic Capital, der mit Authena erstmals ausserhalb der USA investiert. Ecliptic fokussiert auf Pre-Seed-, Seed- und Series-A-Investitionen und setzt auf die Entwicklung und Skalierung aufstrebender Technologien. „Wir sind stolz auf das Vertrauen, das uns und unserer Technologie international entgegengebracht wird. Wir freuen uns, mit diesem Investment die nächste Stufe unserer Unternehmensentwicklung zünden zu können“, betont Matteo Panzavolta, CEO von Authena.

Blockchain, elektronische Siegel und direkte Kommunikation
Das Schweizer Startup hat eine blockchain-basierte Technologie zur Nachverfolgung von Lieferketten und zur Erstellung interaktiver end-to-end-Kommunikation zwischen Hersteller und Endnutzer entwickelt. Authena kämpft gegen Produktfälschungen, Parallelimporte und die Umleitung von z.B. pharmazeutischen Produkten. Mit NFC-Transmittern, die als elektronisches Siegel fungieren, können Hersteller die Authentizität ihrer Produkte garantieren. Gleichzeitig können sie in Echtzeit unautorisierte Interaktionen mit ihren Gütern erkennen. Verbraucher können die Echtheit der Produkte mit einem Antippen auf ihrem Smartphone feststellen, indem sie die kostenlose App oder eine direkte NFC-Verbindung nutzen. Dies ist schneller und sicherer als jede auf einem QR-Code basierende Lösung.

Matteo Panzavolta erklärt: „Authena erstellt individuell für jedes Produkt eine digitale Kopie, welche in der Blockchain gespeichert wird und somit nicht verändert werden kann. Über die end-to-end-Kommunikation erhalten Hersteller zudem die Möglichkeit, ihr Produkt als Kommunikationsmittel zu nutzen und Informationen via Text, Bilder, Ton oder Video für die Endnutzer bereit zu stellen. Unsere Lösung verhindert Betrug auf allen Ebenen und trägt wesentlich zu einer modernen Gestaltung der Kundeninteraktion bei.“

Weltweit setzen Unternehmen und ganze Branchen zunehmend auf die Dienstleistungen dieses Schweizer Startups, um transparente Lieferketten zu garantieren und Hersteller sowie Konsumenten vor Fälschungen und Umleitungen zu schützen. „Unsere Technologie ist unter anderem bei Wein- und Kosmetikherstellern, Pharmaproduzenten und in der Landwirtschaft erfolgreich im Einsatz. Jedes einzelne Produkt und jede Einheit kann mit der Authena-App von den Nutzern jederzeit geprüft werden. Damit schaffen wir die Möglichkeit, auf detaillierte Informationen zum Produkt zuzugreifen und erstellen die notwendigen Daten zur Weiterentwicklung intelligenter Lieferketten“, unterstreicht Matteo Panzavolta. (Authena/mc/ps)

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