Wachsende Reiselust bei den Schweizer Bevölkerung

TUI

TUI ReiseCenter im Glattzentrum. (Foto: TUI Suisse Ltd.)

Zürich – Die Schweizer Bevölkerung ist unverändert reisefreudig. 85% der Befragten unternehmen mindestens eine private, dreitägige Reise pro Jahr. Individuell zusammengestellte Reisen liegen weiterhin im Trend, ebenso die Nutzung von Sharing Economy Plattformen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage über das Buchungs- und Reiseverhalten der Schweizer Bevölkerung, die Allianz Partners Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Reise-Verband (SRV) und dem Institut LINK in Luzern zum 24. Mal in Folge durchgeführt hat.

85% der Befragten, 3% mehr als im Vorjahr, unternehmen mindestens einmal pro Jahr eine private Reise mit mindestens drei auswärtigen Übernachtungen. Im Durchschnitt betrug die Zahl der Ausflüge und Ferien pro Befragten und Jahr 2.70, was gegenüber 2017 (2.76) eine leichte Abnahme bedeutet. Der Trend hinsichtlich Individualreisen hält an. 68% (-1%) bevorzugen diese Reiseform, während 25% (+2%) lieber Pauschalreisen buchen. Die Anzahl jährlicher Buchungen in einem Reisebüro ist bei den Befragten leicht angestiegen. Etwas mehr als jeder Fünfte bucht seine Reisen im Reisebüro. Der Anteil an Reisenden, die für Buchungen im Reisebüro ihre Stammfiliale nutzen, bleibt konstant.

Beratungsqualität weiterhin das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Reisebüros
Nach wie vor steht die Qualität der Beratung (69%) als wichtigstes Entscheidungskriterium im Vordergrund. Dieser Trend geht einher mit generell höheren Anforderungen der Kunden an die Individualisierung von Reisen. Die Wichtigkeit der persönlichen Beziehungen und der Lage des Reisebüros hat erneut abgenommen.

Online-Buchungen über Sharing-Economy-Plattformen nehmen weiter zu
Wenn es um die Buchung einer Reise im Internet geht, erfreuen sich Buchungen über Online-Reisebüros bzw. Buchungsportale (69%, +3% ggü. 2017) und Sharing-Economy-Plattformen (16%, +4%) zunehmender Beliebtheit. Hier zeigt sich, dass die Schweizer Bevölkerung vermehrt je nach Art der Reise entscheidet, welchen Online-Kanal (Direkt, Portale, Reisebüro, Sharing-Economy-Plattform) sie dazu verwendet. Verstärkt werden auch Websites der Reisebüros bevorzugt (+2%). Online-Buchungen werden weiterhin am häufigsten über einen PC bzw. Laptop getätigt, verzeichnen jedoch ggü. 2017 (92%, -3%) einen leichten Rückgang. Buchungen über mobile Websites (6%; +2% ggü. VJ) und Apps (4%; + 2% ggü. VJ) nehmen demgegenüber leicht zu.

Grösstes Problem bleiben die Verspätungen
49% der Befragten sehen die Gefahr eines Unfalls als grösstes Risiko (+4%), während bei den konkreten Problemen Verspätungen von den meisten Reisenden (42%) genannt werden. Die Angst vor Unruhen/Terror hat abgenommen. Der Grossteil der anderen, wahrgenommenen Risiken (Krankheit/Tod, Naturkatastrophen, Diebstahl, Anreiseprobleme, Probleme mit der Unterkunft, Gepäckverlust, Probleme mit Reiseveranstalter, Verspätungen) verzeichnet einen leichten Anstieg.

Bei der Reiseversicherung zählen die Leistungen
Bei der Wahl der Reiseversicherung sind für die Befragten die Leistungen am wichtigsten (56%), gefolgt vom Preis (39%), der Einfachheit (34%) und den persönlichen Erfahrungen (28%). Dabei hat das Kriterium Persönliche Erfahrungen im Vergleich zu 2017 acht Prozentpunkte zugenommen. Wichtigste Komponenten der Reiseversicherungen für die Schweizer Bevölkerung bleiben die Annullationskosten (41%) und die AssistanceLeistungen (32%). Alle anderen Komponenten liegen weiterhin deutlich unter der 10 %-Marke. (Allianz Partners Schweiz/mc/pg)

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