Schweizer Wintersport mit 10% Wachstum und hoher digitaler Affinität

(Photo by Sebastian Staines on Unsplash)

Zürich – Der Schweizer Wintertourismus zeigt eine positive Entwicklung. Neue VisaNet-Daten von Visa Consulting & Analytics (VCA) zeigen ein Ausgabenwachstum von 10% in Schweizer Skigebieten. Gleichzeitig unterstreicht eine repräsentative Befragung die hohe digitale Kompetenz der Schweizerinnen und Schweiz, die sich unter anderem in einer hohen Kartennutzung und KI-Affinität äussert. Die Ergebnisse untermauern die Stärke des Standorts Schweiz in einem kompetitiven Umfeld.

Die von Visa beauftragte Konsumentenbefragung ermöglicht einen direkten Vergleich der Wintersportnationen. Dabei wird deutlich, dass die Schweiz in mehreren entscheidenden Kategorien eine führende Rolle einnimmt:

Ausgabenwachstum in Schweizer Skigebieten
Die starke Positionierung führt zu positiven lokalen Wirtschaftseffekten, wie eine Analyse der VisaNet-Transaktionsdaten belegt: Die Ausgaben in den Schweizer Skigebieten stiegen in der Wintersaison 2024/2025 um 10 % im Vergleich zur Vorsaison (2023/2024). In Spitzenwochen lag der Umsatz sogar fast dreimal so hoch wie im nationalen Durchschnitt.

«Die Daten bestätigen die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Wintersports für den Standort Schweiz. Wir behaupten uns im kompetitiven europäischen Umfeld hervorragend, gestützt auf der Treue der Schweizerinnen und Schweizer und einer hohen digitalen Affinität», ordnet Santosh Ritter, Country Manager für die Schweiz und Liechtenstein bei Visa die Zahlen ein. «Besonders mit den anstehenden Olympischen und Paralympischen Spielen Milano Cortina 2026 ist es erfreulich zu sehen, dass ein Grossereignis die Bevölkerung nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa so motiviert.»

Digitalisierung prägt den Winterurlaub
Der digitale Wandel prägt den modernen Winterurlaub, wobei die Schweiz eine hohe digitale Affinität zeigt: Laut der Visa-Befragung nutzt fast die Hälfte der Schweizer (48%) bereits künstliche Intelligenz für die Reiseplanung, primär zur Zeitersparnis. Damit positioniert sich die Schweiz im oberen europäischen Mittelfeld und ist digital affiner als die direkten Nachbarländer Österreich (42 %) und Frankreich (41 %). Dieser digitale Komfortanspruch setzt sich nahtlos beim Bezahlen fort, denn mit einer Kartennutzung von 71 % am Ferienort gehört die Schweiz gemeinsam mit Frankreich ebenfalls zur europäischen Spitze, was die digitale Reife des Marktes unterstreicht.

Ausblick auf die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026
Die von Visa beauftragte Befragung unterstreicht auch die positive Wirkung der bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026: 57 % der Schweizer fühlen sich durch die Spiele zu mehr Sport inspiriert und eine grosse Mehrheit von 81 % erwartet einen positiven Impuls für die gesamte Branche. (pd/mc/pg)

Die im Dezember 2025 von Visa in Auftrag gegebene Umfrage wurde von Toluna, einer globalen Online-Plattform für Markt- und Meinungsforschung, durchgeführt und umfasste 18.000 international befragte Personen, darunter 1’099 Befragte in der Schweiz. Länder: Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich, USA, Niederlande, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Bulgarien.

Exit mobile version