Schauspiellegende Patrick Stewart ist tot

Patrick Stewart (1940-2026)

Los Angeles – Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist tot. Der vor allem als Captain Jean-Luc Picard in «Star Trek» und Professor Charles Xavier in den «X-Men»-Filmen bekannte Darsteller wurde 86 Jahre alt. Stewart vor seinem Tod kurzzeitig mit Alzheimer und der Lewy-Körper-Demenz.

Stewart gehörte zu den bekanntesten britischen Schauspielern seiner Generation. Seine Karriere begann am Theater, wo er ab 1966 zum Ensemble der renommierten Royal Shakespeare Company gehörte. Während rund zwei Jahrzehnten verkörperte er zahlreiche klassische Rollen, unter anderem in Stücken von Shakespeare.

Seinen internationalen Durchbruch feierte Stewart 1987 mit der Rolle des Captain Jean-Luc Picard in der Science-Fiction-Serie «Star Trek: The Next Generation». Bis 1994 führte er das Raumschiff Enterprise durch sieben Staffeln und verkörperte die Figur anschliessend in mehreren Kinofilmen. Ab 2020 kehrte er in der Serie «Star Trek: Picard» nochmals in seine Paraderolle zurück.

Eine zweite grosse Karriere begann für Stewart im Jahr 2000 mit der Rolle des Professors Charles Xavier in der erfolgreichen «X-Men»-Filmreihe. An der Seite seines langjährigen Freundes Ian McKellen, der den Gegenspieler Magneto spielte, wurde er einem weiteren Millionenpublikum bekannt.

Neben seinen Film- und Fernsehrollen blieb Stewart dem Theater stets verbunden. Für seine Darstellung in «Hamlet» wurde er 2009 mit einem Olivier Award ausgezeichnet. Auch in Komödien und als Synchronsprecher war er regelmässig tätig.

Stewart wurde 1940 im englischen Yorkshire geboren. Bevor er sich ganz der Schauspielerei widmete, arbeitete er kurzzeitig als Zeitungsreporter. Er war dreimal verheiratet und hinterlässt seine Ehefrau sowie zwei Kinder aus erster Ehe. (mc/pg)

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