Schweizer Hotels im Winter mit deutlich mehr Gästen

Hotellerie

(Foto: Pixabay)

Neuenburg – Die Schweizer Hotelbetriebe verzeichneten in der vergangene Wintersaison 2017/18 deutlich mehr Gäste als im Winter davor. Die Zahl der Logiernächte von November 2017 bis April 2018 erhöhte sich um 4,6 Prozent auf 16,5 Millionen. Insbesondere ausländische Touristen kamen wieder zahlreicher in die Schweiz.

Die Logiernächte der ausländischen Gäste erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 8,7 Millionen, die Zahl der Logiernächte der inländischen Gäste stieg um 3,5 Prozent auf 7,8 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Logiernächte nahmen dabei in allen Monaten der Wintersaison zu.

Im April 2018 nahmen die Logiernächte im Vergleich zum gesamten Winter mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 2,57 Millionen Franken jedoch unterdurchschnittlich zu. Gemäss BFS liegt das aber vor allem an der Lage der Ostertage. Betrachte man April und März zusammen, um die Oster-Auswirkungen aufzuheben, resultiere ein Plus von 3,1 Prozent auf 5,88 Millionen Logiernächte, heisst es in der Mitteilung.

Stärkere Nachfrage aus dem Ausland
Die stärkere Auslandsnachfrage in der Wintersaison ist in erster Linie den Gästen aus Europa zuzuschreiben, die mit einem Plus von 246’000 auf 5,77 Millionen Übernachtungen den grössten absoluten Anstieg verbuchten. Die Schweiz als Ferienziel wurde vor allem in Deutschland wieder beliebter. Deutsche Gäste generierten einen Zuwachs von 66’000 auf 1,77 Millionen Logiernächte. Gäste aus Österreich verzeichneten hingegen ein Minus von 4,4 Prozent auf noch 153’100 Übernachtungen.

Wie schon in den letzten Jahren kamen auch immer mehr asiatische Gäste in die Schweiz. Mit einem Plus von 8,7 Prozent auf 131’000 Logiernächte wiesen diese Gäste die höchste Wachstumsrate auf. Aus der Region Amerika stieg die Nachfrage um 6,8 Prozent auf 1,0 Millionen Übernachtungen. Die Region Europa verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent.

Vom Wachstum profitierten in diesem Winter elf der dreizehn Tourismusregionen. Zürich Region weist mit einem Plus von 167’000 Logiernächten (+6,8%) den grössten absoluten Anstieg auf. Darauf folgen Graubünden (+146’000/+5,6%), Wallis (+112’000/+5,6%), Region Bern (+99’000 /+5,2%) und Region Luzern (+82’000/+6,1%). Den deutlichsten absoluten Rückgang verzeichnete das Tessin mit einem Minus von 61’000 Logiernächten (-9,2%). (awp/mc/pg)

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