Swiss Orchestra präsentiert Programm der Saison 2026/27: Schweizer Klassik mit grossen Namen

Lena-Lisa Wüstendörfer

Lena-Lisa Wüstendörfer leitet das Swiss Orchestra. (Foto: Dominic Büttner)

Zürich – Das Swiss Orchestra startet in seine achte Konzertsaison und unterstreicht seine einzigartige Rolle als Sinfonieorchester der Schweiz mit regelmässigen nationalen Tourneen. Unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer bringt das Orchester auch in der Saison 2026/27 selten gespielte Schweizer Werke auf die grossen Konzertbühnen des Landes. Gemeinsam mit herausragenden internationalen Solistinnen und Solisten wie Thomas Hampson und Fazıl Say verbindet das Swiss Orchestra Schweizer Sinfonik mit Meisterwerken des internationalen Repertoires und trägt dazu bei, dass die musikalischen Schätze der Schweiz zunehmend internationale Beachtung finden.

Den Auftakt bildet am 26. September 2026 das Eröffnungskonzert in der Andermatt Konzerthalle. Gemeinsam mit der italienischen Pianistin Saskia Giorgini interpretiert das Swiss Orchestra Franz Liszts 1. Klavierkonzert. Ergänzt wird das Programm durch Auszüge aus Joachim Raffs Suite Nr. 1 und Beethovens 6. Sinfonie «Pastorale». Bereits am 30. August spielt das Swiss Orchestra zudem eine Benefiz-Operngala in der Tonhalle Zürich mit den beiden Weltstars Sonya Yoncheva und Piotr Beczała.

Weltstars und Schweizer Trouvaillen
Gemeinsam mit Thomas Hampson, einem der bedeutendsten Lied- und Operninterpreten unserer Zeit, präsentiert das Swiss Orchestra eine Auswahl von Gustav Mahlers «Wunderhorn»-Liedern. Zudem widmet sich der amerikanische Bariton den seit Jahrzehnten nicht mehr aufgeführten «Trois Aquarelles» pour chant et orchestre des Genfer Komponisten George Templeton Strong. Die Tournee, auf der auch Werke von Joachim Raff, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy erklingen, steht unter dem Motto «Swiss Romance» und führt das Orchester Ende 2026 nach Andermatt, Zürich sowie St. Gallen.

Einen weiteren Glanzpunkt markiert die Tour «Heimatland! Schweizer Sinfonik» Anfang Juni 2027: Gemeinsam mit dem renommierten Pianisten Fazıl Say interpretiert das Swiss Orchestra die Klavierkonzerte Nr. 12 und Nr. 20 von Wolfgang Amadeus Mozart und stellt ihnen zwei selten gespielte Werke der Schweizer Spätromantik von Paul Juon und Joseph Lauber gegenüber. Das Programm wird in Bern, Zürich und Andermatt zur Aufführung gebracht.

Die Neujahrskonzerte in der Andermatt Konzerthalle und im Kunsthaus Zürich stehen ganz im Zeichen des Saxophons: Zusammen mit Valentine Michaud präsentiert das Swiss Orchestra ein facettenreiches Programm zum musikalischen Jahresauftakt 2027, das neben Alexander Glazunovs Saxophonkonzert unter anderem auch Frank Martins «Pavane couleur du temps» umfasst.

Andermatt als musikalisches Labor
Als Residenzorchester der Andermatt Konzerthalle bietet das Swiss Orchestra auch in der Saison 2026/27 ein Programm, das klassische Konzerte mit experimentellen Formaten kombiniert. Beim Festival «The Bash» verschmelzen am 23. und 24. Oktober 2026 Klassik, Soul und Popmusik zu zwei besonderen Konzerterlebnissen: Gemeinsam mit Artiste étoile Marc Sway gestalten die Swiss Orchestra Soloists (23.10.) und das grosse Orchester unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer (24.10.) zwei eigenständige Konzertabende, die verschiedene musikalische Welten zusammenführen.

Das traditionelle Familienkonzert am Ostersonntag bringt Bernhard Russi zurück auf die Konzertbühne. Mit «Z‘ Gheimnis vu dä Urschner Bärrä» verbindet das Swiss Orchestra musikalisches Erzählen mit einem Konzerterlebnis für die ganze Familie.

Im Sommer schliesslich lotet das Orchester beim «Fest der Musik» gemeinsam mit der Alphornistin Lisa Stoll und der Violinistin Yuki Hirano die Grenzen zwischen alpiner Volksmusik und Neoklassik aus.

Schweizer Klassik mit wachsender Strahlkraft
Seit seiner Gründung 2018 verfolgt das Swiss Orchestra konsequent das Ziel, vergessene Werke Schweizer Komponistinnen und Komponisten wieder auf die Konzertbühnen zu bringen. Lena-Lisa Wüstendörfer, Gründerin und Dirigentin des Swiss Orchestra, betont: «Es ist schön zu sehen, welche Strahlkraft Schweizer Klassik im Zusammenspiel mit internationalen Solistinnen und Solisten entfalten kann.» (pd/mc/pg)

Exit mobile version