Wunsch-Autonummer: Ein Drittel würde dafür bezahlen

Schweizer lassen sich tiefe Nummernschilder etwas kosten.

Zürich – Für sage und schreibe 160’100 Franken ersteigerte ein Walliser kürzlich das Kennzeichen «VS 1». Doch sind die Comparis-Nutzer tatsächlich bereit, für ihre Wunsch-Autonummer zu bezahlen? Ergebnis: 20 Prozent würden dafür tief in die Tasche greifen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Internetvergleichsdienstes Comparis.

Während man im Ausland individualisierte Kennzeichen oft gegen eine geringe Gebühr bestellen kann, wird Autobesitzern in der Schweiz ein Schild zugewiesen. Wer mit der vorgegebenen Nummer nicht zufrieden ist, der hat in vielen Kantonen jedoch die Möglichkeit, anlässlich von offiziellen Versteigerungen «seine» Nummer zu ersteigern.

Immerhin ein Drittel aller Befragten zieht eine Nummern-Ersteigerung in Betracht. 34 Prozent davon würden bis zu 500 Franken und 12 Prozent bis zu 1’000 Franken dafür ausgeben. 8 Prozent würden sogar mehr als 1’000 Franken springen lassen.

Individuelle Autonummern sind Herzensangelegenheit
Warum ist einigen Schweizern ihre Wunschkombination so viel wert? Mehr als die Hälfte der Befragten möchte das Schild mit den Zahlen eines besonderen Datums, wie des Hochzeitstages, Geburtstages oder ähnlichem schmücken. Knapp 20 Prozent geben an, sich einfach eine leicht zu merkende Nummer leisten zu wollen und für rund 10 Prozent steht das Prestige und die Differenzierung im Vordergrund. (comparis/mc/ps)

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