Zürich – Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal auf hohem Niveau weiter gestiegen. Dabei haben sich Eigentumswohnungen noch stärker verteuert als Einfamilienhäuser.
Für letztere musste im vierten Quartal 0,2 Prozent mehr hingeblättert werden als im dritten, wie dem am Montag publizierten Transaktionspreisindex von Raiffeisen zu entnehmen ist. Stockwerkeigentum schlug im Durchschnitt gar um 1,2 Prozent auf.
Innerhalb eines Jahres, also im Vergleich zum vierten Quartal 2024, kletterten die Preise für Einfamilienhäuser gar um 5,7 Prozent und für Wohnungen um 3,8 Prozent.
«Im Unterschied zum Mietwohnungsmarkt, wo sich das Mietpreiswachstum aufgrund der rückläufigen Zuwanderung zuletzt etwas beruhigt hat, bleibt die Preisdynamik im Eigenheimmarkt, der stärker von der inländischen Nachfrage geprägt ist, ungebrochen hoch», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.
Ostschweiz verzeichnet stärkste Teuerung
Kantonal gesehen zogen die Preise für Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorjahr in den Regionen Bern und Ostschweiz am stärksten an, für Stockwerkeigentum in den Regionen Innerschweiz und Ostschweiz.
Nach Gemeindetypen aufgeschlüsselt war die Zunahme der Hauspreise in den Zentren und in den touristischen Gemeinden am grössten, in den urbanen Zentren hingegen am geringsten. Wohnungen schlugen im Jahresvergleich in den Tourismusorten am meisten auf.
Der Raiffeisen-Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. (awp/mc/ps)
