LGT will australische Crestone Wealth Management übernehmen

Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chairman LGT. (Foto: LGT)

Vaduz – Die Liechtensteiner LGT, die im Privat Banking und Asset Management tätig ist, hat eine verbindliche Absichtserklärung zur Übernahme des australischen Vermögensverwalters Crestone Wealth Management unterzeichnet.

Crestone verwaltet Vermögen im Umfang von 25 Milliarden australischen Dollar (16,5 Milliarden Franken), wie die LGT am Mittwochmorgen in einem Communiqué mitteilte. Die Aktionärinnen und Aktionäre müssen der Übernahme noch zustimmen. Die LGT will Crestone zu 100 Prozent erwerben.

Lukrativer Markt in Australien
Die LGT, die im Besitz der Fürstenfamilie ist, will mit dem Kauf im lukrativen Markt für Vermögensverwaltung in Australien Fuss fassen. Crestone berät mit den rund 250 Angestellten ihre Kundinnen und Kunden bei Investments und ist unter anderem im Portfolio-Management für reiche Kunden tätig.

Die australische Firma war 2016 aus einem Management Buyout der UBS Wealth Management Australia entstanden. Die Aktionärsbasis setzt sich aus den Gründern, Managern und Mitarbeitenden zusammen. Die Kaufofferte von LGT bewertet Crestone mit 475 Millionen australischen Dollar (314 Millionen Franken). Crestone wird Teil der LGT-Sparte Private Banking.

Die LGT verwaltete Mitte des laufenden Jahres Vermögen im Umfang von 275 Milliarden Franken für reiche Privatkunden und institutionelle Anleger. Die Bank beschäftigt über 3900 Personen in mehr als 20 Büros in Europa, Asien, Amerika und Mittleren Osten. (awp/mc/pg)

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