Presse: Softbank will bis zu 22 Prozent an Uber – Hoher Preisnachlass gefordert

Masayoshi Son, Gründer und CEO Softbank.

New York – Die japanische Softbank-Gruppe kommt laut einem Medienbericht einer Beteiligung an dem US-Fahrdienstvermittler Uber näher. Die Beteiligung könnte bis zu 10 Milliarden US-Dollar schwer sein, berichtet das «Wall Street Journal» (WSJ) am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Die Transaktion hänge allerdings davon ab, dass genügend Uber-Aktionäre Aktien zu einem hohen Abschlag verkaufen.

Der japanische Technologiekonzern strebe dabei eine Beteiligung von 17 bis 22 Prozent an, heisst es in dem Bericht. Diese soll sowohl über Anteilskäufe als auch über ein Angebot an Uber-Mitarbeiter und -Aktionäre erreicht werden. Das Angebot sehe jedoch einen Abschlag von 30 Prozent oder mehr gegenüber Ubers jüngster Bewertung von insgesamt fast 70 Milliarden Dollar vor, hiess es. Uber-Aktionäre befürchten nun mit Blick auf einen geplanten Börsengang, dass die Transaktion das Unternehmen «entwerten» könne. Uber strebt eine Börsennotierung frühestens in knapp eineinhalb Jahren an.

Innerhalb des Angebots will Softbank zwei Sitze im Verwaltungsrat. Verhandlungen könnten nächste Woche abgeschlossen werden. Uber und Softbank wollten sich zu den Informationen nicht äussern. (awp/mc/ps)

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