Stellar Alpina sammelt 3,5 Millionen Franken für detonationsbasierten Weltraumantrieb

Stellar Alpina Mitbegründer Rick Röthlisberger, Simi Y. Wespi, Victor Elliesen und Patrick Egli (Bild: Stellar Alpina)

Zürich – Das Schweizer Startup Stellar Alpina hat in einer von Founderful angeführten Pre-Seed-Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Schweizer Franken eingesammelt, an der sich LP&E sowie strategische Deep-Tech-Investoren beteiligten. Das in Zürich ansässige Unternehmen entwickelt Rotationsdetonationsraketentriebwerke (RDREs), die durch kleinere und effizientere Antriebssysteme die Mobilität im Weltraum verbessern sollen.

Das im Innovation Park Zürich ansässige Unternehmen Stellar Alpina hat nur 82 Tage nach seiner Gründung seine erste RDRE-Heissbrandtestreihe abgeschlossen. Die Testreihe umfasste acht detonative Heissbrandtests mit „Engine 0“, dem ersten Triebwerksprototyp des Unternehmens, und zeigte bis zu fünf stabile Detonationswellen.

Das Startup entwickelt Antriebssysteme für Anwendungen wie die Neupositionierung von Satelliten, Orbitaltransfers und zukünftige Wartungsmissionen im Weltraum. Im Gegensatz zu herkömmlichen Raketentriebwerken, die auf Deflagration basieren, nutzen RDREs Überschall-Detonationswellen – ein Verfahren, das die Effizienz steigern und gleichzeitig die Grösse und Komplexität des Triebwerks reduzieren kann.

Das Gründerteam stammt ursprünglich von ARIS, der Academic Spaceflight Initiative Switzerland, wo die Mitglieder im Jahr 2024 einen von Studenten gebauten Rotationsdetonationsraketenmotor entwickelten. Stellar Alpina, das kürzlich eine Finanzierung durch Venture Kick erhalten hat, plant nun, die Mittel zur Erweiterung seiner Testinfrastruktur, zur Durchführung weiterer Heissfeuer-Versuchsreihen und zur Weiterentwicklung seines Flugtriebwerks zu nutzen. (Venture Kick/mc/hfu)


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