Paris-Tourismus zieht nach Terroranschlägen wieder an

Sicherheitskräfte vor dem Eiffelturm in Paris.

Paris – Viele Touristen haben die französische Hauptstadt nach Terroranschlägen gemieden, jetzt kommen sie nach Paris zurück. Im ersten Halbjahr kamen in Hotels der Region 16,4 Millionen Besucher an, wie die Region Paris am Dienstag mitteilte. Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 10,2 Prozent. So gut seien die Zahlen seit rund zehn Jahren nicht mehr gewesen.

Ausländische Besucher kämen im laufenden Jahr verstärkt in die französische Hauptstadt, sagte der Präsident des Tourismus-Ausschusses der Region Paris, Frédéric Valletoux. Bei den Briten gebe es jedoch wegen der Brexit-Unsicherheit einen Rückgang.

Die Besucher aus Deutschland belegen bei den ausländischen Gästen Platz vier – hinter US-Amerikanern, Briten und Chinesen. Im ersten Halbjahr kamen 507’000 deutsche Touristen in Hotels an. Das waren rund 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den Besuchern aus China gab es sogar einen Zuwachs von rund 30 Prozent. Hauptattraktionen der Hauptstadtregion seien der Eiffelturm, das Louvre-Museum oder das frühere Königsschloss Versailles.

Sicherheitslage bleibt angespannt
2016 hatten die Terroranschläge von Paris und Nizza das Tourismus-Geschäft deutlich belastet. Auch im laufenden Jahr bleibt die Sicherheitslage angespannt. Frankreich erwartet nach früheren Regierungsangaben im laufenden Jahr im ganzen Land bis zu 89 Millionen ausländische Besucher. Im Vorjahr waren es 82,6 Millionen Menschen. (awp/mc/ps)

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