USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen überraschend

Arbeitslose vor einem Arbeitsamt in den USA.

Washington – In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gestiegen. In der Woche bis zum 13. Februar wurden 861’000 Anträge gestellt, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 13’000 Anträge mehr als in der Woche zuvor. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt nur 773’000 Erstanträge erwartet.

Der Wert für die Vorwoche wurde ausserdem deutlich nach oben revidiert. Demnach waren in der Woche zum 6. Februar 848’000 Anträge registriert worden und nicht wie zunächst gemeldet 793 000. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geben einen Eindruck über die kurzfristige Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Die Lage bleibt damit weiterhin angespannt.

Derzeit nehmen knapp 4,5 Millionen Amerikaner Arbeitslosenhilfe in Anspruch. Die Zahl liegt wesentlich höher als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. In den Monaten vor der Corona-Krise hatten darüber hinaus nur etwa 200 000 Personen pro Woche einen Hilfsantrag abgegeben. (awp/mc/ps)

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