Cisco: Schweizer IT-Entscheider wollen sicher und souverän bleiben

Christopher Tighe, Vorsitzender der Geschäftsführung von Cisco Schweiz (Bild: Cisco, Moneycab)

Wallisellen – Eine aktuelle Umfrage von Cisco Schweiz unter 200 IT-Entscheidungsträgern in Schweizer Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden zeigt: Die grössten Herausforderungen liegen in der IT-Sicherheit, limitiertes IT-Budget und der Migration in die Cloud. Gleichzeitig gewinnt das Thema der digitalen Souveränität stark an Bedeutung – sowohl auf nationaler Ebene als auch innerhalb der Unternehmen.

Klare IT-Prioritäten für Schweizer Unternehmen Anfang 2026

In einer aktuellen Umfrage von Cisco in der Schweiz nannten 38 Prozent der Befragten die Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit als grösste allgemeine IT-Herausforderung, gefolgt von begrenzten Budgets (33 %) und der Cloud-Migration (32 %). Auch der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften (30 %) und die Sicherung der digitalen Souveränität (29 %) bereiten den Unternehmen zunehmend Sorgen. In der Studie wurden 200 IT-Entscheidungsträger in Schweizer Unternehmen befragt, die mehr als 250 Mitarbeitende haben.

Besonders wichtig ist den IT-Entscheidern, dass die Schweiz im digitalen Raum maximale Handlungsfreiheiten hat. 96 Prozent der IT-Entscheider halten es für wichtig, dass die Schweiz die Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur und Daten behält. Auf Unternehmensebene teilen ebenso viele diese Ansicht (96 %). Gewünscht wird dafür insbesondere eine nationale Strategie (46%), Investitionen in lokale IT-Ausbildung (38%) und die Entwicklung von lokaler IT-Hardware und -Software (37%).

«Die Ergebnisse zeigen klar: Schweizer Unternehmen wollen nicht nur sicher und effizient arbeiten, sondern auch souverän bleiben. Das sind wichtige Treiber, um Innovationskraft, Wirtschaftsstärke und Resilienz der Schweizer Wirtschaft zu stärken», sagt Chris Tighe, Geschäftsführer Cisco Schweiz.

Wichtige Faktoren bei der IT-Produkteauswahl

Für IT-Entscheider bleiben zwei etablierte Faktoren im Zentrum: Kosten und «Return on Investment» (ROI) (39 %), und Produktqualität (38 %) belegen die Prioritäten 1 und 3. Auf Platz 2 rückt «KI-Kompatibilität» (39 %) als wichtige Kenngrösse neu in den Fokus.

«Jede IT-Entscheidung muss sich wirtschaftlich rechnen, das ist ganz klar. Dabei ist der Fokus auf KI-Kompatibilität besonders wichtig, für die Zukunftsfähigkeit unserer IT-Infrastruktur. Die Grundlagen für den Schweizer Wohlstand werden auch damit gelegt», ergänzt Matthias Wick, CTO Cisco Schweiz.

KI im Geschäftsalltag

Die Befragung zeigt ausserdem: Künstliche Intelligenz hat sich von einer visionären Zukunftstechnologie zu einem zentralen Treiber wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformation entwickelt. Neun von zehn der befragten Schweizer Unternehmen setzten bereits KI im Geschäftsalltag ein. Dazu gehören Anwendungen wie automatische Kundenkommunikation (42%), Bilderkennung und Qualitätskontrolle (40%) und Prozessautomatisierung, zum Beispiel durch Roboter (37%). Auch der Cisco «AI Readiness» Index hat gezeigt, dass die hiesigen Unternehmen ambitioniert sind: Über 80 Prozent planen konkret, sogenannte AI-Agents zu entwickeln oder bereits einzusetzen. 37 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass KI-Agenten innerhalb des nächsten Jahres mit Mitarbeitern zusammenarbeiten werden.

Derweil verschärft sich die bereits angespannte Lage bei der Cybersicherheit. Ob Phishing, Ransomware oder KI-basierte Angriffe auf Unternehmensnetzwerke, die Bedrohungslage nimmt zu. Umso wichtiger wird daher die Sicherung des Unternehmens. Bei den befragten Schweizer IT-EntscheiderInnen sind die folgenden Lösungen zur Cybersicherheit für ihr Unternehmen am wichtigsten: Netzwerksicherheit (40 %), Cloud-Schutz (37 %) und Datenverschlüsselung (34 %). (Cisco/mc/hfu)


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