Zürich – US-Präsident Donald Trump hat in der Causa Grönland die nächste Eskalationsstufen ausgerufen und sorgt damit an den internationalen Finanzmärkten für Unsicherheit. Am Devisenmarkt gerät der US-Dollar unter Druck, während der Schweizer Franken als Krisenwährung gesucht ist.
Das Dollar/Franken-Paar zeigt sich mit aktuell 0,7991 wenig verändert seit dem Morgen. Am Freitagabend war es aber noch zu Kursen von 0,8033 gehandelt worden. Auch das Euro/Franken-Paar zeigt sich mit 1,1623 wenig verändert seit dem Morgen, nachdem es am Freitagabend noch knapp unter der 1,16er Marke gestanden hatte. Beim Euro/Franken-Paar sind im Vergleich zum Morgen mit aktuell 0,9288 auch keine Veränderungen zu sehen. Am Freitag mussten Investoren noch Kurse von mehr als 93 Rappen zahlen.
«Trumps Vorstoss in Richtung Grönland und der Einsatz von Strafzöllen als politisches Druckmittel verschärfen die geopolitische Lage», heisst es in einem Kommentar. Trump hatte angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle gegen acht EU-Länder zu verhängen, sollte es bis dahin keine Einigung geben, dass sich die USA Grönland einverleiben können.
«In Brüssel wird Trumps Vorgehen als Bruch bestehender Handelsabkommen und als Angriff auf die Souveränität Dänemarks gewertet», heisst es in dem Kommentar weiter. Die Zolldrohungen reaktivierten alte Handelskriegssorgen, denn Zölle schaden letztlich allen Beteiligten. (awp/mc/pg)
