Europa-Schluss: Evergrande-Krise belastet teils deutlich

Boerse

Paris / London – Ein drohender Zusammenbruch des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande hat am Montag auch Europas wichtigste Aktienmärkte teils deutlich ins Minus gezogen. Evergrande hat Schulden von umgerechnet mehr als 300 Milliarden Dollar angehäuft.

Der angeschlagene Konzern muss frisches Geld auftreiben, um Banken, Zulieferer und Anleihegläubiger zu bezahlen. Anleger befürchten einen Zahlungsausfall. Die Probleme haben sich laut Beobachtern für Evergrande in den letzten Monaten verschärft, weil Peking strengere Regeln für den hoch verschuldeten Immobiliensektor des Landes durchsetzt.

Der EuroStoxx50 als Leitindex der Eurozone war zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten gefallen und notierte am Ende 2,11 Prozent niedriger bei 4043,63 Punkten. In Paris fiel der Cac 40 um 1,74 Prozent auf 6455,81 Zähler. Der FTSE 100 in London verlor 0,79 Prozent auf 6908,48 Punkte. (awp/mc/pg)

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