Ölpreise gefallen – Debatte über US-Reserven

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(Foto: Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 81,25 US-Dollar. Das waren 92 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 81 Cent auf 80,00 Dollar.

Nach wie vor prägt die Diskussion über die strategischen Ölreserven der USA den Rohölmarkt. Hintergrund sind die hohen Erdölpreise, die im Oktober mehrjährige Höchststände markiert hatten, seither aber moderat nachgegeben haben. Der mächtige Ölverbund Opec+ macht nach wie vor keine Anstalten, auf Rufe nach einer deutlich stärkeren Förderausweitung zu reagieren.

Eine Möglichkeit, auf den Ölpreisanstieg zu reagieren, stellt aus Sicht der Verbrauchsländer der Rückgriff auf die nationalen Reserven dar. Seit einiger Zeit spekulieren Marktteilnehmer über einen solchen Schritt in den USA. Präsident Joe Biden wird mittlerweile auch aus den eigenen Reihen zu einem solchen Schritt gedrängt. Am Wochenende forderte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, Biden dazu auf.

Hintergrund der Forderung Schumers dürften die unverändert hohen Benzinpreise an den Tankstellen sein, sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Diese lägen im Landesdurchschnitt weiter nahe eines Siebenjahreshochs. Die stark gestiegenen Öl- und Benzinpreise sind mitverantwortlich für die hohe Inflationsrate, die in den USA zuletzt auf einen 31-jährigen Höchststand geklettert ist und zu den schlechteren Umfragewerten Bidens beiträgt. (awp/mc/pg)

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