Ölpreise legen weiter zu

(Bild: © Touchsmile / AdobeStock)

New York / London – Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gestiegen. Sie knüpften damit an die leichte Aufwärtsbewegung der vergangenen Handelstage an, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Drohungen an den Iran gerichtet hatte. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde bei 92,43 Dollar gehandelt und damit fast ein Prozent höher als am Vortag.

Am Ölmarkt bleibt die Entwicklung im Iran-Krieg das bestimmende Thema. Nachdem die Ölpreise zu Beginn der Handelswoche deutlicher gestiegen waren, gab es in den vergangenen Tage vergleichsweise wenig Bewegung, obwohl US-Präsident Trump vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran dem Iran mit einem «Wirtschaftskrieg» gedroht hatte. Medien im Iran reagierten zunächst zurückhaltend auf Trumps neue Drohung.

Anlagestratege Haris Khurshid vom US-Hedgefonds Karobaar Capital verwies auf die zuletzt vergleichsweise geringen Kursbewegungen. «Dass sich der Ölpreis kaum bewegt hat, ist womöglich die eigentliche Nachricht.» Nach Einschätzung des Experten habe der Markt gelernt, den Preis für Rohöl nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort anzupassen. (awp/mc/ps)

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