Ölpreise legen zu – Deutliche Verluste auf Wochensicht

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(Foto: Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben sich am Freitag nach kräftigen Verlusten im Wochenverlauf vorerst stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen Mittag 64,28 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 52 Cent auf 60,64 Dollar.

Im späten Vormittagshandel setzte eine leichte Erholung am Ölmarkt ein, Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Trotz der aktuellen Erholung sind die Ölpreise auf Wochensicht kräftig gefallen. Der US-Ölpreise verlor seit Montag etwa drei Prozent und der Brent-Preis etwa zwei Prozent.

«Für Abgabedruck sorgt weiterhin die stark steigende Ölproduktion in den USA», kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Zuletzt war die amerikanische Fördermenge auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Belastet werden die Preise ausserdem durch Ängste vor einem weltweiten Handelskrieg, ausgelöst durch Einfuhrzölle der USA auf Stahl und Aluminium.

Besonders im Fokus steht aber die Fördermenge in den USA. Die Anleger dürften daher neue Daten zur Anzahl der Bohrlöchern in den USA im Blick haben. Diese werden am Abend von der US-Ausrüsterfirma Baker Hughes veröffentlicht und können für neue Impulse am Ölmarkt sorgen. (awp/mc/pg)

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