Russland-Aussagen belasten Ölpreise

Pipeline

(Foto: Andrei Merkulov - Fotolia.com)

New York – Die Ölpreise sind am Mittwoch deutlich unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am späten Nachmittag 48,05 US-Dollar. Das waren 1,57 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung fiel um 1,71 Dollar auf 45,35 Dollar.

Händler führten dies auf Medienberichte zurück, wonach Russland weiteren Produktionskürzungen eine Absage erteilt hat. Man wolle an der derzeitigen Einigung mit der Opec nichts ändern. Eine weitere Kürzung der Fördermengen wäre das falsche Signal, hiess es mit Bezug auf Regierungsvertreter. Die Ölpreise wurden zudem durch den stärkeren US-Dollar belastet. Ein höherer Dollarkurs macht das in Dollar gehandelt Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. (awp/mc/pg)

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