Ölpreise steigen – Brent über 110 US-Dollar

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(KI-generiert)

New York / London – Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und haben zwischenzeitliche Kursverluste vom Vortag nach Spekulationen über Friedensbemühungen im Nahen Osten wettgemacht. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee kostete am Morgen 110,48 US-Dollar. Das sind anderthalb Prozent mehr als am Vorabend und etwa so viel wie am Dienstagmorgen.

Am Dienstagnachmittag hatten die Ölpreise zeitweise deutlich nachgegeben, nachdem am Markt vage Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Iran-Krieg aufgekeimt waren. Zeitweise ging es mit dem Preis für Öl der Sorte Brent bis auf knapp 106 Dollar nach unten.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtete, dass die Gespräche andauern, die auf ein Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran abzielten. Hintergrund sind Friedensbemühungen von Vermittlern aus Katar und Pakistan, die bereits seit geraumer Zeit laufen und am Markt schon mehrfach die Hoffnung auf Fortschritte geschürt haben.

Zur Wochenmitte sind allerdings wieder Sorgen über Lieferausfälle aus den Fördergebieten am Persischen Golf in den Fokus der Anleger gerückt. Zuvor hatte der staatliche iranische Sender IRIB News gemeldet, dass ein Tanker in der Strasse von Hormus auf eine Seemine gelaufen sei – ohne jedoch das Schiff zu identifizieren oder den Zeitpunkt des Vorfalls zu nennen. In den vergangenen Handelstagen haben mehrfach Meldungen über Angriffe auf Handelsschiffe oder Schäden durch Seeminen den Ölpreisen Auftrieb verliehen.

Gestützt wurden die Ölpreise auch durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Der US-Branchenverband American Petroleum Institute (API) hatte in der vergangenen Woche einen Rückgang der Rohölbestände um 4,9 Millionen Barrel verzeichnet. Ein Rückgang der Lagerbestände in der grössten Volkswirtschaft der Welt sorgt in der Regel für Auftrieb bei den Ölpreisen. (awp/mc/ps)

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