Ölpreise legen zu

Frankfurt / Singapur – Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Am Mittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 67,83 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 36 Cent auf 61,80 Dollar.

Ein Rückgang der Ölbohrlöcher in den USA habe die Ölpreise zum Wochenauftakt gestützt, hiess es von Marktbeobachtern. Am Freitag hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der amerikanischen Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 742 gesunken sei. Der Rückgang erfolgte, obwohl die Ölpreise in der vergangenen Woche zeitweise den höchsten Stand seit 2015 erreicht hatten. Steigende Ölpreise sprechen eher für eine Ausweitung der Fördermenge in der grössten Volkswirtschaft der Welt, weil die vergleichsweise teure Förderung von Schieferöl durch die umstrittene Fracking-Methode bei steigenden Ölpreisen rentabler wird.

Preistreibend sind laut Experten der Commerzbank zudem weiterhin die anhaltenden Proteste im Iran, der bis zuletzt kräftige Lagerabbau sowie das kalte Winterwetter in den USA und die Umsetzung der Produktionskürzungen durch die Opec und Russland. (awp/mc/ps)

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