Ölpreise unverändert – Nordseeöl verharrt unter 80-Dollar-Marke

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(Pexels)

London – Die Ölpreise haben sich am Donnerstag in den ersten Handelsstunden kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte aus der Nordsee mit Lieferung Oktober kostete am Morgen 79,40 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Der Preis bleibt damit weiter unter der Marke von 80 Dollar. Unter diese ist er am Dienstag wegen der Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg gesunken. Seitdem warten Investoren auf Neuigkeiten aus der Region.

In der Nacht auf Donnerstag sprach sich US-Präsident Donald Trump erneut für ein Abkommen mit dem Iran aus. «Ich würde lieber einen Deal schliessen, weil ich keine Menschen töten will. Ich will keine Menschen töten», sagte der Republikaner in einer Rede vor Anhängern in Las Vegas. Zum aktuellen Stand von möglichen Gesprächen machte er keine Angaben. Trump sagte lediglich, dass man rede. Man werde sehen, was passiere.

Der US-Präsident hatte davor Hoffnungen geweckt, dass an diesem Mittwoch oder Donnerstag die für den Öltransport wichtige Strasse von Hormus geöffnet werden könnte. Unterdessen stehen die an die Passage grenzenden Golfstaaten Iran und Oman offenbar kurz vor einer Einigung auf eine neue Schifffahrtsroute durch die blockierte Meerenge. Die beiden Länder hätten sich auf geografische Koordinaten für die Passage geeinigt, zitierte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna Aussenamtssprecher Ismail Baghai.

Eine gemeinsame Erklärung sei weitestgehend fertig, allerdings dürfe niemand mehr dazwischenfunken. Seitens des Omans gab es zunächst keine öffentliche Stellungnahme zu der angeblich bevorstehenden Einigung. Die USA sollen nicht daran beteiligt gewesen sein. Der iranische Machtapparat betont immer wieder, nicht mit den USA verhandeln zu wollen. Er will eine Gebühr von Schiffen kassieren, die die Meerenge passieren – was die USA vehement ablehnen. (awp/mc/ps)

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