Comet verzichtet auf konkreten Ausblick für 2020 – Robustes Wachstum erwartet

(Foto: Comet)

Flamatt – Die Comet-Gruppe zeigt sich trotz der Unwägbarkeiten aufgrund der Covid-19-Pandemie zuversichtlich für die weitere Entwicklung. Für das zweite Halbjahr 2020 werde ein «fortgesetztes robustes Wachstum» im Halbleitergeschäft erwartet. Angesichts der zahlreichen Unsicherheiten wird aber auf eine konkrete Guidance verzichtet.

Insgesamt seien die treibenden Kräfte für ein anhaltend dynamisches Wachstum in der Halbleiterindustrie intakt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Comet sei trotz der aktuellen Gegenwinde mittel- bis langfristig «bestens positioniert», um vom anhaltenden Trend zur Digitalisierung zu profitieren. Die Fokusstrategie zur Steigerung von Umsatz und Effizienz solle entsprechend weiter konsequent vorangetrieben werden.

Ausstieg aus Ebeam-Geschäft für H2 geplant
Bereits im vergangenen Jahr wurde angekündigt, sämtliche Optionen für das Ebeam-Geschäft zu prüfen, auch ein Verkauf sei denkbar, hiess es damals. Nun befände man sich für die beschlossene Trennung in einem fortgeschrittenen Stadium und der Ausstieg soll im zweiten Halbjahr erfolgen.

Der Halbleitermarkt setzte seinen Aufschwung dynamisch fort und entsprechend legte die Sparte PCT kräftig zu. Auch operative Verbesserungen an allen Standorten trugen zur quasi Versechsfachung des EBITDA der Division bei. Dagegen spürte das Geschäft mit Röntgensystemen die teils Covid-19-bedingte Schwäche der Endmärkte in der Automobil-, Luftfahrt- und Sicherheitsindustrie. Entsprechend ging der Umsatz in den Sparten IXS um 20 Prozent und IXM um 18 Prozent zurück.

Vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 hatte Comet bereits Ende Juli bekannt gegeben. Entsprechend war der Umsatzanstieg um 3 Prozent auf 182,3 Millionen Franken sowie die kräftige EBITDA-Margensteigerung auf 10,3 von 4,8 Prozent im Vorjahr bereits bekannt. Das EBITDA wurde entsprechend auf 18,8 Millionen mehr als verdoppelt. Ebenso wurde schon die Rückkehr in die schwarzen Zahlen mit einem Gewinn von 6,5 Millionen Franken vermeldet, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 3,1 Millionen angefallen war. (awp/mc/ps)

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