DSM-Firmenich startet freundlich am ersten Handelstag an der SIX

(Bild: DSM-Firmenich)

Kaiseraugst / Maastricht – DSM-Firmenich ist ab dem (heutigen) Donnerstag auch an der Schweizer Börse SIX kotiert. Dort sind die Papiere des niederländisch-schweizerischen Aroma-, Duftstoff- und Gesundheitskonzerns mit einer leicht freundlichen Tendenz in den Handel gestartet.

Zum Handelsstart wurde ein Kurs von 62,80 Franken je Aktie festgestellt, nach knapp 30 Handelsminuten notieren die Papiere bei 62,90 Franken. Davor war der gesamte Handel mit DSM-Firmenich auf die Euronext in Amsterdam konzentriert, wo die Papiere zu Berichtszeitpunkt 1,3 Prozent höher bei 68,30 Euro stehen.

Damit kosten die Aktien an beiden Handelsplätzen wechselkursbereinigt wie erwartet etwa gleich viel. Denn bei einer Doppelkotierung sorgen in der Regel Arbitrageure dafür, dass die Preise an beiden Börsen nahezu identisch bleiben. Die Marktkapitalisierung von DSM-Firmenich liegt aktuell bei rund 15,9 Milliarden Franken.

Besonderes Augenmerk gilt den Handelsvolumen. Denn ein hohes Handelsvolumen von DSM-Firmenich in der Schweiz wird wohl über eine mögliche Aufnahme der Aktien in die hiesigen Indizes SLI oder gar SMI entscheiden.

Bis zum Berichtszeitpunkt wurden an der Schweizer Börse gut 111’000 Aktien von DSM-Firmenich umgesetzt, in Amsterdam waren es nach 15 Minuten deren 78’200 Stück. Davor wurden an der niederländischen Börse täglich rund 830’000 Aktien gehandelt.

Konkurrenz für Givaudan
DSM-Firmenich entstand 2023 aus der Fusion des niederländischen Spezialchemiekonzerns DSM mit dem Genfer Duft- und Aromastoffhersteller Firmenich. Der Konzern beschäftigt rund 21’000 Mitarbeitende und erzielte 2025 im weitergeführten Geschäft einen Umsatz von rund 9 Milliarden Euro.

Strategisch fokussiert sich das Unternehmen heute deutlich stärker auf Duftstoffe, Beauty, Health und Nutrition, nachdem das margenschwächere Tierernährungsgeschäft veräussert wurde. Damit ähnelt DSM-Firmenich inzwischen strukturell stärker dem ebenfalls an der SIX kotierten Schweizer Branchenprimus Givaudan.

Neben Givaudan zählen auch Symrise und International Flavors & Fragrances zu den wichtigsten Konkurrenten. Die vier Unternehmen kontrollieren Schätzungen zufolge zusammen mehr als die Hälfte des weltweiten Duft- und Aromamarktes. (awp/mc/ps)

DSM-Firmenich

Exit mobile version