Kredite und Härtefallhilfen verhindern mehr Konkurse

Konkurse

(Foto: Fotolia/Kaspars Grinvalds)

Zürich – Auch wenn die Unternehmenskonkurse in der Schweiz im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr leicht anstiegen, liegt deren Zahl doch immer noch deutlich unter dem Wert der Vor-Corona-Jahre. Offenbar verhinderten die COVID-19-Kredite, die Härtefallhilfen sowie der erleichterte Zugang zur Kurzarbeit nicht nur einen Anstieg der Konkurse.

Die staatlichen Unterstützungsmassnahmen ermöglichten sogar solchen Unternehmen das Überleben, welche eigentlich nicht mehr wettbewerbsfähig wären. Insgesamt gingen gemäss der Analyse von Dun & Bradstreet 3946 Unternehmen in ein Insolvenzverfahren, was einem Zuwachs von vier Prozent entspricht. Am stärksten war die Zunahme im Espace Mittelland (+18%) und in der Ostschweiz (+15%). Zu einer Abnahme der Firmenpleiten kam es in der Südwestschweiz (-5%) wie auch im Tessin (-17%).

Die Neugründungen von Unternehmen stiegen im Jahr 2021 auf einen absoluten Rekordwert an. Insgesamt gab es 50’537 Neueintragungen in das Handelsregister, was einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. (mc/pg)

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