Schlieren – Das Industrieunternehmen Schlatter hat 2025 einen Umsatzrückgang erlitten und auch weniger Bestellungen eingeholt. Das Betriebsergebnis (EBIT) wird noch «leicht positiv» erwartet.
Der Maschinenbauer aus Schlieren litt im vergangenen Jahr unter den US-Zöllen, ausserdem belasteten Währungseffekten sowie der Kostendruck das Ergebnis, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Umsatz belief sich auf 104,4 Millionen Franken, das waren 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Auftragseingang sank um 10,4 Prozent auf 91,1 Millionen Franken noch etwas deutlicher. Der Auftragsbestand lag per Ende 2025 nun noch bei 48,8 Millionen Franken, dies gegenüber einem Wert von 61,4 Millionen per Ende 2024.
Nach Sparten betrachtet ging der Umsatz beim deutlich grösseren Segment Schweissen um 6,8 Prozent auf 85,1 Millionen Franken zurück. Der Bestellungseingang verringerte sich um 10,5 Prozent auf 76,9 Millionen. Im Segment Weben sank der Absatz um 12,2 Prozent auf 19,3 Millionen Franken, die Bestellungen lagen bei 14,2 Millionen Franken (-9,8%).
Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2026 erachtet Schlatter die Marktaussichten als «verhalten positiv». So sei das Segment Schweissen im ersten Halbjahr gut ausgelastet, das Segment Weben weise dagegen noch Auslastungslücken aus.
Das detaillierte Jahresergebnis 2025 wird am 27. März vorgelegt. (awp/mc/ps)
