Neuenburg – Die Teuerung in der Schweiz ist im Februar stabil geblieben. Die Jahresteuerung verharrte bei +0,1 Prozent. Die Februar-Inflation ist damit am oberen Ende der Erwartungen ausgefallen. Von der Nachrichteagentur AWP befragte Experten hatten im Vorfeld mit einem Wert zwischen -0,1 und +0,1 Prozent gerechnet.
Weiter klar höher liegt die Inflation bei den Inlandgütern. Hier zogen die Konsumentenpreise im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent an. Gleichzeitig blieb die Jahresteuerung bei den Importgütern mit -1,6 Prozent deutlich im Minus. Die Kerninflation – ohne frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe – stieg im Februar gegenüber dem 2024er Wert um 0,4 Prozent (Januar +0,5%).
Erst zu Jahresbeginn hatte das BFS den Landesindex der Konsumentenpreise mit einem neu zusammengesetzten Warenkorb publiziert. Ziel ist es, den Index an aktuelle Konsumgewohnheiten und Marktveränderungen anzupassen.
Im Vergleich zum Vormonat stieg der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im Berichtsmonat um 0,6 Prozent auf 100,6 Punkte. Damit fiel die Teuerungsrate im Monatsvergleich höher aus, also die von AWP befragten Ökonomen erwartet hatten. Sie hatten eine Spanne zwischen 0,3 und 0,5 Prozent prognostiziert. Dieser Anstieg ist laut BFS auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Genannt werden etwa höher Preise für Wohnungsmieten und im Luftverkehr. Aber auch rund um das Thema Tourismus zogen die Preise in der Hotellerie, der Parahotellerie sowie bei Pauschalreisen ins Ausland an. Billiger wurde unterdessen Beeren sowie Frucht- und Gemüsesäfte. (awp/mc/pg)
