Mit dem »James Webb«-Teleskop haben Forschende unsichtbare Strukturen in einer Himmelsregion so präzise erfasst wie nie zuvor. Ein grosses Rätsel bleibt jedoch ungelöst.
Als das »James Webb«-Weltraumteleskop vor dreieinhalb Jahren seinen Betrieb aufnahm, begann für Astronomen ein neues Kapitel beim Erkunden des Universums. Seitdem hat das zehn Milliarden Dollar teure Instrument viele spektakuläre Aufnahmen von kosmischen Objekten gemacht. Nach Angaben der Nasa kann es bis zu 13,5 Milliarden Jahre in die Vergangenheit des Universums zurückblicken.
Mithilfe von Messdaten des Weltraumteleskops haben Forschende nun eine neue Karte der unsichtbaren Dunklen Materie erstellt. Die Darstellung sei viel genauer als frühere Karten und zeige unbekannte Ansammlungen von Dunkler Materie, berichtet das Team um Diana Scognamiglio im Fachjournal »Nature Astronomy«. »Dank der unglaublichen Auflösung des Webb-Teleskops sehen wir jetzt das unsichtbare Gerüst des Universums in atemberaubenden Details«, sagte Scognamiglio laut einer Mitteilung.
