Von Thomas Gitzel, Chief Economist VP Bank
Teuerung lag 2025 bei 0.2 %.
Die Inflationsrate steigt in der Schweiz im Dezember leicht von 0.0 % auf 0.1 %. Im Gesamtjahr 2025 betrug die Teuerung 0.2 %. Damit war Preisstabilität gewährleistet.
Gegenüber November blieben die Preise unverändert. Während die Preise für Pauschalreisen ins Ausland, für Medikamente und für diverse Gemüsesorten im Monatsvergleich gesunken sind, stiegen die Mieten für private Verkehrsmittel sowie die Preise in der Hotellerie.
Unter Herausrechnung der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise (Kernrate) stiegen die Preise um 0.5 % gegenüber dem Vorjahresmonat und damit noch etwas mehr als im November (0.4 %).
Zu den Preistreibern gehörten im zurückliegenden Jahr vor allem Mieten, während die Preise für importierte Produkte um 1.6 % sanken. Heimische Güter wurden derweil um 0.7 % teurer.
Die Verantwortlichen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) dürften durchatmen. Wäre die Inflationsrate weiter gefallen, hätte der geldpolitische Handlungsdruck zugenommen. So aber können die Währungshüter an ihrem Kurs festhalten. Dieser lautet: Zuwarten und Zinsen unverändert lassen. Die bedingte Inflationsprognose der SNB sieht leicht steigende Inflationsraten vor. Kommt es so, dürften die Zinsen 2026 unverändert bleiben.
Auch mit Blick auf 2025 dürfte die SNB zufrieden sein. Mit einem Anstieg der Preise um 0.2 % haben die eidgenössischen Währungshüter Preisstabilität erzielt. Einmal mehr zeigt sich, wie deutlich der starke Franken das Teuerungsniveau gedämpft hat.
