EZB: Neue Euro-Banknoten ab Anfang der 2030er Jahre

Auszug der eingereichten Gestaltungsvorschläge für die neuen Euro-Banknoten. (Bild: EZB)

Frankfurt – Die Gestaltung neuer Euro-Banknoten kommt voran. «Die neuen Banknoten sollen ab Anfang der 2030er Jahre schrittweise in Umlauf gebracht werden», teilte die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt mit. Voraussichtlich Ende des laufenden Jahres will der EZB-Rat abschliessend über die Gestaltung der Scheine entscheiden.

Einfliessen soll dabei auch das Votum von fast zehn Millionen Europäerinnen und Europäern, die sich an einer bis Anfang dieser Woche laufenden Online-Umfrage zum Design der künftigen Euro-Banknoten beteiligt haben. «Durch ihre Beteiligung am Gestaltungsprozess wurde ein wichtiger Schritt bei der Vorbereitung der nächsten Banknotenserie getan», sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde.

Berühmte Persönlichkeiten oder Flüsse und Vögel
Die Notenbank hatte in einer Vorauswahl für die Motive zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vor:

Fälschung der Scheine soll noch schwerer werden
Die neuen Euro-Scheine sollen zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthalten, um Kriminellen das Herstellen von Falschgeld weiter zu erschweren. Zudem wollen die Euro-Währungshüter die Umweltfolgen der Produktion verringern: Die Scheine sollen länger halten. Ein weiterer Aspekt: Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen die Banknoten besser erkennbar sein.

Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen komplett. Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union. (awp/mc/ps)

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