Deutsche Industrie erholt sich vor Corona-Krise stärker als erwartet

(Bild: Eisenhans / AdobeStock)

Wiesbaden – Die deutsche Industrie ist vor der Corona-Krise mit einer überraschend starken Erholung in das laufende Jahr gestartet. Im Januar legte die gesamte Produktion im verarbeitenden Gewerbe deutlich stärker als erwartet zu. Die Fertigung sei im Monatsvergleich um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistischen Bundesamt am Montag mit. Das ist der stärkste Zuwachs seit November 2017. Analysten hatten zwar im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet, waren aber nur von einem Zuwachs um 1,7 Prozent ausgegangen.

Im Dezember war die Produktion laut nach unten revidierten Zahlen noch um 2,2 Prozent gesunken. Hier war der Einbruch im Monatsvergleich nicht so stark wie bisher gedacht. Das Bundesamt revidierte den Rückgang von zuvor 3,5 Prozent deutlich nach unten.

Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Herstellung schwächer als erwartet. In dieser Betrachtung meldete das Bundesamt für Januar einen Rückgang um 1,3 Prozent, während Analysten ein Minus von 3,9 Prozent erwartet hatten.

Innerhalb der Industrie legte die Produktion von Vorleistungsgütern im Januar um 5,1 Prozent im Monatsvergleich zu und die Produktion von Investitionsgütern um 2,1 Prozent. Die Produktion von Konsumgütern blieb auf dem Niveau des Vormonats. Die Bauproduktion stieg um 4,7 Prozent. (awp/mc/ps)

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