CKW streicht rund 60 Stellen nach Solarboom-Ende

CKW-Solaranlage Dreilinden. (Foto: CKW)

Luzern – Der mehrheitlich zum Axpo-Konzern gehörende Energieversorger CKW baut rund 60 Stellen im Solar- und Wärmegeschäft ab oder verlagert sie. Grund ist die schwächere Nachfrage am Solarmarkt.

Insgesamt wurden 30 Mitarbeitende entlassen, weitere 30 erhielten vergangene Woche Änderungskündigungen teils mit einem neuen Arbeitsort, wie ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur AWP am Donnerstag bestätigte. Zuvor hatten die CH-Media-Zeitungen online über den Abbau berichtet.

Betroffen ist insbesondere der Solarbetrieb. Gestrichen werden den Angaben zufolge verschiedene Funktionen an den acht Standorten in den Kantonen Luzern, Zürich, Bern, Solothurn, Basel-Stadt, St. Gallen und Zug.

CKW begründete die Massnahmen mit einer Restrukturierung nach einer Phase starken Wachstums. Der Markt für Photovoltaik habe sich nach Jahren des Booms abgekühlt und konsolidiere sich nun.

«CKW ist gut aufgestellt, aber auch wir müssen unser PV- und Wärmegeschäft an die veränderte Marktsituation anpassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben», sagte der Sprecher. Dies führe dazu, dass ein Teil der in den vergangenen Jahren aufgebauten Stellen wegfällt. In den vergangenen fünf Jahren hatte das Unternehmen den Personalbestand im Bereich Gebäudetechnik stark ausgebaut, von 800 auf 1400 Mitarbeitende. (awp/mc/ps)

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