Produzentenpreise steigen im Juli leicht

(Bild: Fotolia / Schlierner)

Neuenburg – Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) in der Schweiz ist im Juli 2018 gegenüber dem Vormonat Juni leicht gestiegen. Dabei sei der Anstieg vor allem auf höhere Preise für Uhren sowie Erdöl und Erdgas zurückzuführen, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mit.

Konkret legte der PPI-Gesamtindex verglichen mit dem Juni um 0,1 Prozent auf einen Stand von 103,3 Punkten zu. Der Teilindex der Produzentenpreise stieg um 0,2 Prozent auf 101,3 Stellen, während sich der Importpreisindex um 0,1 Prozent auf 107,6 Punkte erhöhte.

Vergleicht man die Juli-Daten mit jenen aus der Vorjahresperiode, dann resultiert im Gesamtindex ein Plus von 3,6 Prozent. Bei den Produzentenpreisen alleine beträgt der Anstieg 2,1 Prozent, bei den Importpreisen hingegen 6,9 Prozent.

Uhren stützen Produzentenpreise
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren laut den Angaben vor allem die Uhren verantwortlich. Steigende Preise seien auch bei medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien sowie bei elektronischen Bauelementen und Leiterplatten beobachtet worden.

Im Importpreisindex waren die höheren Preise vor allem eine Folge des teureren Erdöls und Erdgases, wie das BFS weiter schrieb. Teurer geworden seien ausserdem Möbel und Uhrenbestandteile. Sinkende Preise seien dagegen bei Nichteisen-Metallen und daraus hergestellten Produkte, bei Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik, bei Treibstoff, Kern- und Steinobst sowie Gemüse und Kartoffeln beobachtet worden. (awp/mc/ps)

BFS

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