UBS verkauft spanische Vermögensverwaltung an Singular Bank

Christl Novakovic, CEO von UBS Europe (Bild: UBS)

Zürich – Die Grossbank UBS verkauft die Vermögensverwaltung in Spanien an die Singular Bank. Das Asset Management sowie die Investment-Banking-Tätigkeiten in dem Land verbleiben derweil bei der Schweizer Grossbank.

Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte die UBS am Montag mit. Alle Mitarbeiter aus der Vermögensverwaltung würden an die Singular Bank übergehen, einem Vermögensverwalter mit starkem Fokus auf Digitalisierung. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Europäische Vermögensverwaltung bleibt ein zentrales Kerngeschäft er UBS
Die Vereinbarung stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden. Den Abschluss der Transaktion erwarten die beiden Banken im dritten Quartal 2022. Bis dahin solle mithilfe einer Kooperationsvereinbarung dafür gesorgt werden, dass Singular-Kunden ab Vertragsunterzeichnung Zugang zu ausgewählten Produkten der UBS erhalten können.

Das Vermögensverwaltungsgeschäft in Spanien habe sich gut entwickelt und sei in den vergangenen Jahren nachhaltig profitabel gewesen, liess sich Christl Novakovic, CEO von UBS Europe, in der Mitteilung zitieren. Nach einer gründlichen Analyse im laufenden Jahr sei man aber zum Schluss gekommen, dass das Geschäft mit einem fokussierten Vermögensverwalter in Spanien besser positioniert sei. Die Europäische Vermögensverwaltung bleibe indes ein zentrales Kerngeschäft der UBS. (awp/mc/hfu)


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