Devisen: Dollar fängt sich etwas – Powell-Nachfolge soll verkündet werden
Zürich – Am Devisenmarkt kehrt nach der jüngsten Dollarschwäche etwas Ruhe ein. Über Nacht fing sich der Greenback leicht und erholte sich sowohl gegenüber dem Euro als auch zum Franken.
So ist der US-Dollar zum Schweizer Franken mit 0,7686 im Vergleich zum Vorabend (0,7665) etwas angestiegen. Und auch das Euro/Dollar-Paar entfernte sich über Nacht wieder etwas von der Marke von 1,20 Dollar und kostet am frühen Morgen noch 1,1919 US-Dollar. Derweil tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9161 mehr oder weniger auf der Stelle.
Im Blick dürfte die nun doch noch für heute angekündigte Nominierung des Nachfolgers von Fed-Chef Jerome Powell stehen. Zuletzt wurden mehrere Namen gehandelt. Im Gespräch waren beispielsweise Trumps Berater Kevin Hassett, der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh, der derzeitige Fed-Gouverneur Christopher Waller und der Blackrock-Manager Rick Rieder. Nachdem zwischenzeitlich Hassett als Favorit galt, wetten die zahlreiche US-Medien mittlerweile auf Warsh. Laut Commerzbank wird Warsh eher als falkenhaft vom Markt eingeschätzt und entsprechend reagiere der Dollar mit Stärke. (awp/mc/pg)