Abbau von Unternehmensgrenzen – der Weg aus der Krise

Thierry Breton


Thierry Breton, Chairman und CEO von Atos.

Zürich – Atos, internationaler Anbieter von IT-Dienstleistungen, zeigt in seinem aktuellen Trendbericht „Ascent Journey 2016“ aktuelle Trends und wichtige Herausforderungen, die Wirtschaft und Gesellschaft bis 2016 prägen und verändern werden. Hierzu zählen die „Total Data“-Wirtschaft, die bargeldlose Gesellschaft sowie gesellschaftliche und gemeinsam genutzte Innovationen. Im Fokus des Berichts stehen IT-Innovationen, die für Effizienzsteigerungen sorgen und neue Formen von Beziehungen und Geschäftsmodellen ins Leben rufen. Ziel der Innovationen ist die Ankurbelung der Konjunktur.



„Ascent Journey 2016“ wurde von der Atos Scientific Community, einem weltweiten Netzwerk aus etwa 90 der besten IT-Experten von Atos, recherchiert und verfasst. Der Bericht zeigt auf, dass der Weg aus der Konjunkturkrise über wirtschaftlich nachhaltige Beziehungen führt, die auf Vertrauen basieren. Demographische Veränderungen und „digitale Muttersprachler“, die etablierte Praktiken hinterfragen, sowie die Globalisierung und der stetige technologische Wandel führen zu neuen Arbeitsformen. So werden herkömmliche Grenzen – sowohl zwischen Unternehmen als auch zwischen Unternehmen und ihren Kunden – gesprengt.

Mehr als 1,5 Milliarden Menschen haben Zugriff auf ein Smartphone oder Tablet. Mehr als 1 Milliarde Menschen tauscht Informationen über private soziale Netzwerke aus und immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke für die interne Zusammenarbeit. Damit bewegen wir uns in rasantem Tempo auf eine Welt zu, die offener, vernetzter und transparenter ist, als je zuvor. Durch neue Services und Geschäftsmodelle wird dieser rasche Fortschritt massgeblich das Wachstum anregen und die Konjunktur beleben.


Vertrauen sowie offene und ehrliche Geschäftspraktiken 
Thierry Breton, Chairman und CEO von Atos erklärt: „Innovationen durch IT beeinflussen sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft enorm. Wir befinden uns in einer Zeit grundlegender Veränderungen und müssen die sich ergebenden Möglichkeiten nutzen. Dies ist nur durch eine stabile Beziehung zu den Verbrauchern möglich, die auf Vertrauen sowie offenen und ehrlichen Geschäftspraktiken basiert. ‚Ascent Journey 2016‘ verdeutlicht die riesige Chance, die sich daraus ergibt.“ 

Der Weg hin zu einer Welt aus Unternehmen ohne Grenzen erfordert Offenheit in Bezug auf die Lebens-, Arbeits- und Interaktionsweise. Es gibt gute Beispiele dafür, wie neue, auf Vertrauen gründende Beziehungen die Verhaltensweisen bei der Arbeit und im Privatleben verändern:

  • Open Innovation: Das wachsende Vertrauen zwischen Unternehmen öffnet Innovationsprozesse. Die Patentkriege von 2012 werden bald der Vergangenheit angehören. Unternehmen werden lernen, Fähigkeiten gemeinsam zu nutzen, um auf die steigenden Forschungskosten und kürzeren Produktlebenszyklen zu reagieren. Die wachsende Anzahl von Mitarbeitern der Generation Y, die mit sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, wird dies noch beschleunigen.
  • „Total Data“-Wirtschaft: Verbraucher geben vertrauensvoll immer mehr persönliche Daten in der digitalen Welt preis, Sensordaten nehmen zu und der Trend, alle erzeugten digitalen oder digitalisierten Daten zu speichern, verstärkt sich. Dies führt zu einer „Total Data“-Wirtschaft, in der Unternehmen aller Grössenordnungen durch Mustererkennungsstrategien und Datenanalysen ihre Services verbessern und zukünftige Anforderungen und Möglichkeiten besser prognostizieren können.
  • Wirtschaft der Internetanwendungen: Das Vertrauen zwischen Verbrauchern und Unternehmen beim Austausch von Informationen als Gegenleistungen für bessere Services führt zu  einer Wirtschaft der Internetanwendungen. Diese basiert auf Produkten, die ohne Barzahlung erhältlich sind, wovon beide Seiten profitieren.
  • Bargeldlose Gesellschaft: Das wachsende Vertrauen der Verbraucher hinsichtlich der Zahlung von Büchern, Spielen oder Zeitschriften per Mobilgerät oder Tablet PC führt zu einer wachsenden Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungen in traditionellen Geschäften und Läden. Dadurch rückt die bargeldlose Gesellschaft immer näher.

Ascent Look Out
Eine digitale Welt, die auf vertrauensvollen und gemeinsamen nutzbringenden Beziehungen basiert, schafft die erforderlichen neuen Services und Geschäftsmodelle. Diese fördern Wachstum, bedürfen dabei jedoch einer sorgfältigen Vermittlung und Leitung. 2010 veröffentlichte Atos „Journey 2014 – Simplicity with Control“. Die Vision von „Journey 2014“ wurde bereits in zahlreichen Bereichen verwirklicht, wie Connected Cars für intelligente Mobilität, Canopy für Cloud, Zero EMail und blueKiwi für Social Enterprise Networking. In „Ascent Journey 2016 – Enterprise without Boundaries“ werden neue wichtige Trends und Herausforderungen vorgestellt, die auf der ursprünglichen These aufbauen und bereits in sieben weiteren White Papers aufgegriffen werden.

Weitere Informationen zu «Ascent Journey 2016» sowie ein Formular, um den Bericht zu bestellen, finden Sie hier. (Atos/mc/ps)

Über Atos
Mit weltweit rund 74.000 Mitarbeitenden in 48 Ländern und einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro zählt Atos zu den führenden europäischen Anbietern integrierter IT-Services. Die Schweizer Atos AG bietet mit rund 600 Spezialisten professionelle IT-Lösungen und -Services über die ganze Prozesskette an – vom Consulting über Systemintegrationen bis zum Management komplexer IT-Infrastrukturen. Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Das macht Atos zum leistungsfähigen IT-Partner für Behörden und Organisationen sowie Firmen aus der Industrie-, Energie-, Gesundheits-, Transport- und Finanzbranche. Als IT-Partner der Olympischen Spiele gehörte Atos zu dem Team, das London 2012 ermöglichte. In Form von Lösungen, die konsolidieren, integrieren, verwalten und schützen haben wir mit unserer Infrastruktur und Unterstützung dazu beigetragen, dieses Ereignis in die Geschichte eingehen zu lassen.

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