Bauboom in der Schweiz hielt 2018 an – Aber weniger Arbeitsvorrat

Bau
(Image by 3D Animation Production Company from Pixabay)

Neuenburg – In der Schweiz wird weiterhin fleissig gebaut. Die Ausgaben für Bauprojekte sind im letzten Jahr erneut gestiegen. Zugelegt haben vor allem Investitionen für öffentliche Unterhaltsarbeiten.

Konkret sind die Bauausgaben im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um nominal 2,1 Prozent gestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Die auf der Basis von vorläufigen Zahlen berechneten gesamten Bauausgaben setzen sich aus den Bauinvestitionen und den öffentlichen Unterhaltsarbeiten zusammen.

Und gerade bei den Ausgaben für öffentliche Unterhaltsarbeiten sass das Geld besonders locker. Hier stiegen die Ausgaben gegenüber 2017 um 6,6 Prozent. Die Bauinvestitionen erhöhten sich im selben Zeitraum um lediglich 1,7 Prozent. Im Vergleich zu 2017 ist dies aber immer noch beachtlich. Damals stiegen die gesamten Bauausgaben um 0,8 Prozent und 2016 waren es nur 0,5 Prozent.

Investitionen in Umbauprojekte
Geld investiert wurde zudem insbesondere in Umbauprojekte. Hier kletterten die Investitionen gegenüber 2017 um 3,5 Prozent, während die Investitionssumme in Neubauprojekte im Jahresvergleich um gerade mal 0,8 Prozent zunahm.

Dass sich der Bauboom aber vielleicht bald etwas abschwächen könnte, zeige laut BFS der Blick auf den sogenannten Arbeitsvorrat. Damit sind die Ausgaben für das Jahr 2019 der im Bau befindlichen Bauprojekte inklusive der öffentlichen Unterhaltsarbeiten gemeint. Diese Investitionsgrösse ist gemäss den Zahlen des BFS per Stichtag 31.12.2018 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresstichtag gesunken. (awp/mc/ps)

BFS

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