BFI Botschaft auf gutem Weg

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Nach der Einigungskonferenz und der Annahme des Ständerates sieht die BFI Botschaft (Botschaft für die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation) 100 Millionen Franken für die Berufsbildung vor. Das ist ein wichtiger Schritt für die verteilungskonforme Zuweisung der Mittel in der Bildungslandschaft, schreibt der Schweizerische Gewerbeverband sgv in einer Mitteilung. Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft erwartet nun von den Räten, dass diese die Botschaft verabschieden.

Nur mit mehr finanziellen Mitteln zugunsten der Berufsbildung könne dem Verfassungsauftrag, welcher die Anerkennung der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung vorsieht, wirklich nachgelebt werden. Davon betroffen seien insbesondere die höhere Berufsbildung, die im Vergleich zur Tertiär A-Bildung von der öffentlichen Hand immer weniger Mittel erhält, so der sgv.

Die Einigungskonferenz hat den Ernst der Lage erkannt und die geforderten 100 Mio. Franken in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 gesprochen.

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft fordert nun die Räte dazu auf, die Botschaft definitiv zu verabschieden. Nur mit der funktionierenden Berufsbildung bleibt die Schweizer Wirtschaft robust, krisenresistent, innovativ und flexibel; nur dadurch bleibt auch der Standort international wettbewerbsfähig, die Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich tief und ein signifikanter Beitrag zur Entschärfung des Fachkräftemangels kann erbracht werden. (sgv/mc)

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