BT empfiehlt ausgewogene «Kommunikations-Diät»

Kommunikation

Wallisellen – Eine internationale, vom Telekommunikationskonzern BT unterstützte Studie unter der Leitung der Universität Cambridge hat ergeben, dass sich die befragten Personen in China beim Umgang mit Kommunikationstechnik am wohlsten fühlen. Dagegen fühlen sich – verglichen mit China – doppelt so viele Menschen in Grossbritannien, den USA und Australien von der modernen Kommunikationstechnik zeitweise überfordert.

Während viele Familien die Kommunikationstechnik als positives Hilfsmittel betrachten, ergab eine Umfrage in Grossbritannien, den USA, Australien und China, dass sich eine beträchtliche Zahl von Menschen von der Kommunikationstechnik überfordert fühlt. 40 Prozent der Befragten in Australien und 37 Prozent in Grossbritannien gaben an, dass sie sich so stark überfordert fühlen, dass sie sogar Fluchtgedanken hegen. Ganz anders in China: Hier gaben nur 17 Prozent an, sich überfordert zu fühlen. Gemäss der Studie, die vom Telekommunikationskonzern BT gesponsert wurde, reichen jedoch einige einfache Massnahmen aus, um das Wohlbefinden zu verbessern und zu verhindern, dass das Familienleben durch die Technologie beeinträchtigt wird.

Gross angelegte Umfrage
Die Befragung von über 1.000 Personen in jedem Land sowie ausführliche Gespräche mit den dort lebenden Familien haben ergeben, dass Personen, die sich oft überfordert fühlen, auch mit ihrem Leben insgesamt weniger zufrieden sind. Umgekehrt meldeten diejenigen, die nach eigener Aussage ihren Umgang mit der Kommunikationstechnik gut im Griff haben, mit grösserer Wahrscheinlichkeit eine höhere allgemeine Zufriedenheit mit ihrem Leben. Aufgrund dieser Informationen hat BT eine „ausgewogene 5-Punkte-Kommunikationsdiät“ zusammen­gestellt, die den Familien bei der optimalen Nutzung der Kommunikationstechnik helfen kann.

Nichts geht über das persönliche Gespräch

Die Umfrage machte deutlich, dass die Menschen in allen vier Ländern weiterhin das persönliche Gespräch bevorzugen. Hiermit wird der Mythos widerlegt, dass wir nur noch per Technik kommunizieren oder das Interesse an und die Fähigkeit zum persönlichen Umgang verloren haben. Für die Menschen in Grossbritannien war das persönliche Gespräch am wichtigsten: 65 Prozent der Befragten in Grossbritannien gaben dies als bevorzugte Art der Kommunikation an (im Vergleich zu 59 Prozent in Australien und 50 Prozent in den USA). Nur 46 Prozent der Menschen in China bevorzugten die persönliche Kommunikation und gaben Textnachrichten als zweitbeliebteste Methode an. Die Umfrage zeigte auch, dass bereits 90 Prozent der Erwachsenen und über 75 Prozent der Kinder in China täglich Textnachrichten verwenden.

China: Land der fleissigen Spieler
China erwies sich auch als ein Land der fleissigen Spieler: 55 Prozent der befragten Kinder spielen jeden Tag Online-Spiele. Die Kinder in den USA folgten hier mit geringem Abstand auf Platz zwei (49 Prozent von ihnen spielen täglich). Nur 26 Prozent der Kinder in Grossbritannien und 30 Prozent in Australien nutzen täglich Online-Spiele. Soziale Netzwerke sind bei den Kindern in Grossbritannien am beliebtesten: 90 Prozent nutzen täglich ein soziales Netzwerk, verglichen mit 81 Prozent der Kinder in den USA, 80 Prozent in Australien und nur 61 Prozent in China.

Beeinflusst uns Kommunikationstechnik zum Guten oder Schlechten?
Nach Ansicht von Professor John Clarkson, dem Leiter des Engineering Design Centre an der Universität Cambridge und Hauptverantwortlichen für die Umfrage, scheinen Familien, die besser über ihr Nutzungsverhalten von Kommunikationstechnik Bescheid wissen, allgemein ein ausgewogeneres und positiveres Verhältnis zur Technik zu haben: „Die Kommunikationstechnik verändert die Art und Weise des Umgangs innerhalb der Gesellschaft. Angesichts der explosionsartigen Zunahme von Kommunikationsgeräten, drahtloser Kommunikation (WLAN) und immer höheren Breitbandgeschwindigkeiten ist es an der Zeit, diesen Wandel zu dokumentieren. Ein viel diskutiertes Thema ist, ob die Kommunikationstechnik uns zum Guten oder zum Schlechten beeinflusst. Die Umfrage hat gezeigt, dass die Kommunikationstechnik von den meisten Menschen als ein positives Hilfsmittel angesehen wird. Es gibt allerdings auch Beispiele, in denen Personen die Nutzung nicht so gut im Griff haben, wie dies eigentlich der Fall sein könnte – und hierbei geht es weniger um das Ausmass als vielmehr um die Art und Weise, wie Kommunikationstechnik genutzt wird.“

Balance finden
Gavin Patterson, Chief Executive von BT Retail, sieht dies ähnlich: „Die Studie zeigt, dass Familien und Einzelpersonen, die sich Regeln für die Nutzung der Kommunikationstechnik setzen, die Auswirkungen der Technik auf ihr Leben fast durchgängig positiv einschätzen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Dort, wo es Schwierigkeiten gibt, ist nicht die Technik selbst das Problem, sonder eher die Art und der Umfang ihrer Nutzung. Es ist ähnlich wie beim Essen: Um gesund zu bleiben, muss man sich ausgewogen ernähren. Das Gleiche gilt für die Nutzung von Kommunikationstechnik. Man muss eine Balance finden, die gut für einen selbst ist. Hierzu wollen wir mit unserer ‚ausgewogenen Kommunikationsdiät’ beitragen. Ähnlich wie die ‚Fünf-mal-am-Tag’-Empfehlung für Obst und Gemüse soll unser Fünf-Punkte-Plan für ein gesundes Verhältnis zur Technik sorgen.“

Wochentagebuch führen
Im Rahmen der Forschungsarbeiten führten 63 Familien aus verschiedenen Teilen der Welt ein Wochentagebuch über jede Stunde ihrer Nutzung von Kommunikationstechnik. Interessanterweise beschlossen viele von ihnen nach Ausfüllen der Tagebücher, ihr Verhalten zu ändern. Sarah Jones, Mutter von vier Kindern in Newmarket, Grossbritannien, kommentierte nach der Studie: „Das Wochentagebuch der Kommunikation hat meiner Familie und mir die Augen geöffnet. Ich habe festgestellt, dass ich in Wirklichkeit mehr Zeit online verbringe, als ich dachte. Daher habe ich Massnahmen ergriffen, um meine Online-Zeit zu verringern. So schalte ich beispielsweise jetzt den Computer erst mittags ein.“

Weitere Ergebnisse der Studie

Umfang der Nutzung in den Ländern. Anteil der Personen, die Kommunikationstechnik mehr als sieben Stunden pro Tag nutzen:

  • Australien: 11 Prozent
  • China: 16 Prozent
  • Grossbritannien: 19 Prozent
  • USA: 21 Prozent

Für die Kommunikationstechnik aufgewandte Zeit. Anteil der Personen, die nach eigenem Bekunden zu viel Zeit mit der Nutzung von Kommunikationstechnik verbringen:

  • Australien: 44 Prozent
  • China: 29 Prozent
  • Grossbritannien: 59 Prozent
  • USA: 43 Prozent

Um aufbauend auf den Erkenntnissen der Studie Erwachsene und Kinder bei einer „ausgewogenen Kommunikationsdiät“ zu unterstützen, hat BT fünf Grundprinzipien zur täglichen Anwendung festgelegt, deren Befolgung den Anwendern zu einem gesunden Verhältnis zu diesem Technologien verhelfen können.

Die ausgewogene Kommunikationsdiät von BT

Handeln Sie bewusst

Bevor Sie Änderungen vornehmen können, müssen Sie verstehen, wie Sie und Ihre Familie die Kommunikationstechnik einsetzen. Viele der an dem Forschungsprojekt beteiligten Familien zeigten sich überrascht und manchmal bestürzt über ihre Gewohnheiten im Umgang mit der Kommunikationstechnik. Durch Führen eines Tagebuchs über die Technik-Nutzung in der Familie können Sie gute und schlechte Gewohnheiten erkennen und die notwendigen Veränderungen durchführen.

Aufstellung des Computers
Überlegen Sie, an welchem Ort in Ihrer Wohnung die Technik eingesetzt werden soll. Eltern beklagen sich oft darüber, dass ihre Kinder sich aus dem Familienleben zurückziehen, um in ihrem Zimmer am Computer oder an der Spielekonsole zu sitzen. In gleicher Weise fühlen sich Kinder von ihren Eltern vernachlässigt, wenn diese im Home-Office ‚nur mal schnell etwas für die Arbeit im Computer nachschauen müssen’. Die Aufstellung von Computern und Konsolen an einem zentralen Ort erlaubt der Familie, ihre Online-Aktivitäten gemeinsam durchzuführen oder bei der Nutzung der Technik zumindest am gleichen Ort zu sein.

Spielregeln

Legen Sie einige Grenzen dafür fest, wie, wann und wo die Technik genutzt wird. Die Studie hat gezeigt, dass Regeln für die Nutzung der Technologie geeignet sind, um Ängste und ein Gefühl der Überforderung zu beseitigen. Die Regeln können Sie selbst festlegen: Versuchen Sie, die Technik vom Esstisch fernzuhalten, organisieren Sie einen Spieleabend in der Familie mit oder ohne Computer, aktivieren Sie die Kindersicherung für die Nutzung sozialer Netzwerke oder zur Begrenzung der am Familienrechner verbrachten Zeit oder vereinbaren Sie, wie viele SMS-Nachrichten pro Tag verschickt werden dürfen. Aber legen Sie Wert darauf, dass alle eingeführten Regeln durchgesprochen und in der Familie vereinbart werden – und Eltern benötigen manchmal ebenso viele Regeln wie Kinder!

Erziehung
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Lehren und zeigen Sie die Bedeutung eines ausgewogenen und sicheren Umgangs mit der Technik. Es ist wichtig, dass die Eltern mit gutem Beispiel voran gehen. Denken Sie daher über Ihr eigenes Verhalten nach. Sie sollten es z. B. vermeiden, im Familienkreis ständig irgendetwas auf dem Smartphone nachzuschauen. Kinder übernehmen schlechte Angewohnheiten leicht von ihren Eltern. Ausserdem beginnen Kinder immer früher mit der Nutzung der Technik. Daher ist es entscheidend, von Anfang an auf eine sichere und verantwortungsvolle Benutzung zu achten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder sich richtig verhalten, um die Technik sicher zu verwenden.

Finden Sie die richtige Balance
Kümmern Sie sich nicht um übermässig positive oder negative Hypes zur Kommunikationstechnik. Jede Familie und jede Einzelperson setzt die Techik anders ein. Wir hoffen, dass Ihnen diese Ratschläge helfen, ein gesundes Gleichgewicht zu finden, so dass Sie die Technik im Griff haben und den grössten Nutzen aus allen Formen der Kommunikation ziehen, sei es per Telefon, E-Mail, Social Media oder im persönlichen Gespräch. Ein grafisch gestaltete PDF-Version der „ausgewogenen Kommunikationsdiät“ von BT (BT Balanced Communications Diet) steht (in englischer Sprache) unter bt.com/balance zum Download bereit. Hier finden Sie auch die vollständige Fassung der Studie.

Über BT Group
BT ist einer der international führenden Anbieter für Kommunikations­lösungen und ?services und in 170 Ländern vertreten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereitstellung von internationalen Netzwerk- und IT-Services, auf regionale, nationale und internationale Telekommunikations-Services, die zu Hause, im Unternehmen oder unterwegs genutzt werden können, sowie auf Breitband- und Internet-Produkte bzw. ?Dienste und konvergente Produkte und Services, die Festnetz und Mobilfunk verbinden. BT gliedert sich im Wesentlichen in vier Geschäftsfelder: BT Global Services, Openreach, BT Retail und BT Wholesale.
In dem zum 31. März 2011 beendeten Geschäftsjahr belief sich der Umsatz der BT Group auf 20,076 Mrd. Pfund Sterling, der Gewinn vor Steuern betrug 1,717 Mrd. Pfund.
In der British Telecommunications plc (BT), einer hundertprozentigen Tochter der BT Group plc, sind nahezu alle Unternehmen und Vermögenswerte der Gruppe zusammengefasst. BT Group plc ist an den Börsen von London und New York notiert. Weitere Informationen sind unter www.bt.com/aboutbt erhältlich.

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