BT: Flexibilität und mobiles Arbeiten für Arbeitnehmer wichtiger als Firmenwagen

Andrew Small
Andrew Small, Vice President Unified Communications & CRM bei der BT-Geschäftskundensparte Global Services. (Foto: BT)

London – Für zwei Drittel (67 Prozent) der Büroangestellten in Frankreich, Deutschland, Spanien und Grossbritannien ist die Möglichkeit, flexibel und mobil zu arbeiten, wichtiger als ein Firmenwagen. Das ergab die Studie „Mobile Multiplier“, die der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT in Auftrag gegeben hat. Vielen Unternehmen fällt es jedoch noch immer schwer, diese Anforderungen umzusetzen. Sie kämpfen teilweise mit technischen Schwierigkeiten und limitierten Budgets.

Die Studie, für die mehr als 1‘500 Angestellte von Grossunternehmen befragt wurden, zeigt eine Trendwende: Mobiles und flexibles Arbeiten wird nicht länger als besondere Vergünstigung, sondern als selbstverständliche Grundvoraussetzung angesehen. Die Ergebnisse belegen, dass die Mitarbeitenden grosses Interesse daran haben, sich von dem Konzept eines statischen Büros zu lösen. Für 76 Prozent der Befragten gehört flexibles Arbeiten zu den drei Top-Prioritäten bei der Wahl des idealen Arbeitgebers.

Erreichbarkeit als Herausforderung
Effektive Kommunikation mit den Kollegen zu gewährleisten, stellt Unternehmen allerdings nach wie vor Herausforderungen. Die Befragten gaben an, dass sie beim Arbeiten ausserhalb des Büros viel Zeit benötigen, ihre Kollegen zu erreichen, was laut 54 Prozent der Befragten zur Verzögerung von Entscheidungen führe. Den Zugriff auf Unterlagen und Dateien von unterwegs empfinden 43 Prozent als schwierig.

Die Ergebnisse deuten auf einen Bedarf für smartere Technologien hin. Zwei Drittel der Angestellten gaben an, dass eine bessere Kommunikation ihr Unternehmen erfolgreicher machen würde. Die Mitarbeiter wünschen sich vor allem die Möglichkeit, mehr Tätigkeiten mit dem Smartphone erledigen zu können, darunter Screen Sharing (69 Prozent), Instant Messaging (62 Prozent) und Videokonferenzen (48 Prozent).

„Unternehmen wollen dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach flexiblen Arbeitsmodellen entgegenkommen, bei der konkreten Umsetzung gibt es aber noch immer Schwierigkeiten. Die eingesetzte Technologie entspricht nicht dem neuesten Stand und führt zu Verzögerungen und Frustration“, sagte Andrew Small, Vice President Unified Communications, Mobile and Contact Centre Portfolio bei BT. „Für Unternehmen ist es wichtig, ihr Geschäft zukunftssicher aufzustellen, indem sie in Technologie für mobile Zusammenarbeit investieren, die flexibles Arbeiten unterstützt. Je mehr Mitarbeiter positive Erfahrungen mit dem Arbeiten von unterwegs machen, desto stärker profitieren auch ihre Unternehmen.“

Die Studie ergab, dass die Sorge vor hohen Kosten ein wesentlicher Hemmschuh für mobiles Arbeiten ist. So gab beispielsweise ein Fünftel der Befragten an, dass ihre mobilen Datenvolumen häufig nicht ausreichten, während 37 Prozent sagten, ihre Geräte im Ausland aufgrund der Roaming-Gebühren nur eingeschränkt zu nutzen. Im Schnitt bezahlen die Unternehmen rund drei Viertel der Mobilfunkkosten ihrer Mitarbeiter.

Andrew Small sagte: „Die Unternehmen schauen in erster Linie auf die Kosten, aber durch die Einschränkung des mobilen Arbeitens wird am falschen Ende gespart, wenn es die Angestellten daran hindert, produktiver zu sein. Wir wollen Unternehmen die Möglichkeit geben, die steigenden Kosten für Daten-Roaming in den Griff zu bekommen, die mobiles Arbeiten vor allem im internationalen Kontext mit sich bringt.“ (BT/mc)

Über die Mobile Multiplier Studie
Für die Mobile Multiplier Studie wurden 1528 Büroangestellte von Grossunternehmen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Grossbritannien im September 2016 durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen Davies Hickman Partners Ltd befragt. Dabei wurde sowohl bei den Altersgruppen als auch in den Branchen die ganze Bandbreite der Angestellten abgedeckt. Separate Befragungen wurden mit 10 IT-Entscheidungsträgern geführt, um eine weitere Perspektive zu erhalten. Die Ergebnisse der Studie „Digital dislocation in the workplace“, die im Auftrag von BT und Cisco ebenfalls 2016 durchgeführt wurde, ergänzten die Untersuchung.

Weitere Informationen zur Studie

Über BT
BT ist einer der international führenden Anbieter für Kommunikationslösungen und ‑services und in 180 Ländern vertreten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereitstellung von internationalen Netzwerk- und IT-Services, auf regionale, nationale und internationale Telekommunikations-Services, die BT-Kunden zu Hause, im Unternehmen oder unterwegs nutzen können, sowie auf Breitband-, TV- und Internet-Produkte bzw. ‑Dienste und konvergente Produkte und Services, die Festnetz und Mobilfunk verbinden. BT gliedert sich in die sechs Geschäftsbereiche Global Services, Business and Public Sector, Consumer, EE, Wholesale and Ventures und Openreach.

In dem zum 31. März 2016 beendeten Geschäftsjahr belief sich der ausgewiesene Umsatz der BT Group auf 19,042 Mrd. Pfund Sterling, der ausgewiesene Gewinn vor Steuern betrug 3,029 Mrd. Pfund. In der British Telecommunications plc (BT), einer hundertprozentigen Tochter der BT Group plc, sind nahezu alle Unternehmen und Vermögenswerte der Gruppe zusammengefasst. BT Group plc ist in London und New York an der Börse notiert.

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