Büromieten entwickeln sich regional unterschiedlich

Büroflächen
(Photo by Nastuh Abootalebi on Unsplash)

Zürich – Die Mieten von Neubauwohnungen sind im 2. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal erneut leicht angestiegen. Währenddessen bewegen sich Altbauwohnungsmieten weiter seitwärts. Gegenüber dem Vorjahr liegen die Wohnungsmieten in beiden Segmenten tiefer. Die Erholung der Büromieten setzt sich derweil schweizweit weiter fort. In einzelnen Regionen geben die Mieten jedoch bereits wieder deutlich nach. Dies zeigen Erhebungen von Fahrländer Partner Raumentwicklung.

Die Mieten von Neubauwohnungen sind mit 0.6% gegenüber dem Vorquartal das zweite Quartal in Folge leicht angestiegen. Im Vorjahresvergleich liegen die Mieten jedoch insgesamt weiterhin um 1.5% tiefer. Gleichzeitig setzt sich die fünfjährige Seitwärtsbewegung bei den Altbauwohnungen weiter fort. Im 2. Quartal 2019 gingen die Mieten um -0.2% zurück. Gegenüber dem Vorjahr resultierte ein Rückgang um -0.5%. Regional betrachtet fallen die Entwicklungen in den beiden Regionen Alpenraum und Südschweiz sowohl bei den Neubau- als auch bei den Altbauwohnungen auf: Im Vergleich zum Vorjahr gingen beide Segmente im Alpenraum um knapp 5% zurück, während die Mieten in der Südschweiz um -6.3% bzw. -7.3% deutlich nachgaben.

Erholung bei Büroflächen
Die Büroflächenmärkte waren auch im 2. Quartal 2019 weiter auf Erholungskurs. Schweizweit stiegen die Mieten nochmals um 2.2% an, gegenüber dem Vorjahresquartal sind es bereits 12.9%. Dieser Anstieg hängt jedoch stark mit dem vorangegangenen Einbruch der Mieten zusammen, welcher im 2. Quartal 2018 seinen vorläufigen Tiefpunkt erreichte und dem daraus resultierenden Basiseffekt. Während in den vergangenen Quartalen der Mietanstieg über alle Regionen sehr ähnlich war, sieht das Bild im 2. Quartal 2019 deutlich heterogener aus.

Die Regionen Basel (+4.4%), Mittelland (+3.4%) und Zürich (+3.2%) legen gegenüber dem Vorquartal nochmals deutlich zu. In der Region Genfersee gehen die Mieten hingegen bereits wieder leicht zurück (-0.5%), während in der Ost- (-1.7%) und Südschweiz (-1.9%) deutlichere Mietrückgänge zu beobachten sind. (mc/pg)

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